Der 1943 gegründete Fußballverein Gibraltar United wird seine Spieler in Zukunft mit Kryptowährungen bezahlen. Der Club aus Gibraltars erster Liga gehört dem Unternehmer Pablo Dana, der zuvor bereits als Investor in den Quantacoin-ICO hervorgetreten war und im Zuge dieses Engagements auch gleich ein Sponsoring seiner Mannschaft durch Quantacoin gesichert hatte.

Dana erklärte nun gegenüber dem britischen Guardian, dass von der kommenden Saison an eine Klausel zur Zahlung der Gehälter mittels Kryptowährungen in die Verträge aller Spieler aufgenommen werde. Der Clubbesitzer gibt an, dadurch für höhere Transparenz sorgen zu wollen und die Korruption im Fußball zu bekämpfen.

Die neue Regelung käme demnach auch Spielern zugute, die in dem britischen Überseeterritorium kein Bankkonto eröffnen können – ein Problem, dass offenbar einigen Fußballern dort zu schaffen macht.

Gibraltar nimmt seit einiger Zeit eine Vorreiterrolle im Blockchain-Bereich ein. Zudem schuf es in den 90er-Jahren als eines der ersten Länder eine regulierte Plattform für Sportwetten, um gegen Geldwäsche vorzugehen. Dana glaubt, dass das Land beim Thema Kryptowährungen ähnlich vorgehen wird.

In der Tat gelten auf der Halbinsel seit dem 01. Januar 2018 Regularien, die Anwender von Kryptowährungen und Kunden von Blockchain-Unternehmen vor Betrug schützen sollen. Die örtliche Börse hat zudem kürzlich eine Tochtergesellschaft ins Leben gerufen, die den Handel der Kryptowährungen BTC, ETH, RKT, BCH und ETC ermöglichen wird.

Und diese (PR) Aktion steht wohl auch im Zusammenhang mit dem kürzlich eröffneten GBX – Digital Asset Exchange. Eine Bitcoin-Börse, die seit Anfangs Juli eine Art Softopening betreibt. Man hat die Börse lanciert, aber noch nicht allzu gross die Werbetrommel gerührt da alle User erst verifiziert werden müssen.