Waves basiert auf einer offenen Blockchain, welche die Erstellung von sogenannten ‚Custom Tokens‘, digitalen Anteilsscheinen, ermöglicht, mit dem Ziel, die dezentralisierte Blockchain-Technologie an den traditionellen Finanzsektor zu führen. Die Waves Platform erlaubt finanziellen Institutionen und anderen Firmen gedeckte Fiat-Tokens zu kreieren, sprich herkömmliche Währungen auf der Blockchain darzustellen mit dem wahren, intrinsischen Wert. Dies führt zu unzähligen Vorteilen gegenüber traditionellen Zahlungs- und Crowdfundingmethoden: Verschwindend kleine Kommissionen, keine Abhängigkeit von zentralisierten Behörden und Ausführung von Transaktionen innert weniger Minuten.

Die Waves Platform selbst hat ihre Basis durch ebensolche Technologie gelegt: Anstatt private Investitionen oder VC-Funding hat Waves von Beginn weg einen Community-Ansatz gesucht und diesen in einem dezentralisierten Crowdfunding gefunden. Rund 6’000 Personen investierten anfangs 2016 mehr als 29’000 Bitcoins mit einem damaligen Wert von über USD 16 Millionen um das Projekt, besonders die Entwicklung und das zukünftige Marketing, zu finanzieren. Im Gegenzug hat Waves proportional zum individuellen Einsatz eines jedes Investors 100 Millionen WAVES Tokens verteilt. Diese sind der Treibstoff für die Plattform – für jede Interaktion mit der Blockchain wird eine Transaktionsgebühr in WAVES fällig – weshalb Investoren durch wachsende Adoption auf einen Gewinn hoffen. Weitere Funktionen, welche im Laufe des Jahres 2017 implementiert werden, sind unter anderem eine dezentralisierte Börse, die das Handeln dieser angesprochenen Anteilsscheine erlaubt. Damit wird das dezentralisierte, kommissionsarme Handeln von herkömmlichen Währungen auf der Blockchain ermöglicht.

>> Bericht über den Start von Waves auf Bitcoinnews.ch vom 12. Juni 2016