Wie sagt der Volksmund so schön: „Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen!“. Die Banken tun sich schwer, insbesondere mit Bitcoin. Und nun eröffnen halt erste Bitcoin Exchanges Banken. Aktuell Binance, eine der weltgrößten Kryptowährungsbörsen möchte den Grundstein für eine neue Bank legen, dessen Eigentümer Digital-Coin-Investoren höchst selbst sind.

Das Unternehmen gab an, die kryptowährungsfreundliche Insel Malta würde die Heimat der künftigen Founders Bank werden, und dass man bei einer Unternehmensbewertung in Höhe von 133 Millionen Euro neben weiteren Investoren in eine 5-prozentige Beteiligung investiert habe. Dies geht aus einem per E-Mail gesandten Kommentar an Bloomberg hervor. Die Bank würde eine Lizenz der regulatorischen Behörden auf Malta benötigen, da sie Mitglied der Europäischen Union sind und deren Finanzregeln unterliegen.

Das auf den Blockchain-Systemen basierende Projekt möchte die Founders Bank zur ersten dezentralisierten Bank in Gemeinschaftseigentum machen – vorausgesetzt, man erhält die nötigen Genehmigungen. Die Kryptobörse gab an, dass ihre Investition den ersten Schritt in Richtung eines Angebots gehe, welches die Founders Bank mittels der blockchainbasierten Eigenkapital-Fundraising-Plattform Neufund umsetze, die ihre eigenen „rechtlich bindenden Eigenkapital-Tokens“ ausgibt.

„Wir sind stolz, als Standort der weltweit ersten Bank in Gemeinschaftseigentum ausgewählt worden zu sein“, sagte Silvio Schembri, Junior-Minister Financial Services, Digital Economy and Innovation im Büro des maltesischen Premierministers laut einer Bekanntgabe von Binance am Donnerstag.

Binance, die grässte Kryptobörse weltweit

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