Hongkong: Regierungen, Zentralbanken und Aufsichtsbehörden bringen die Kryptowährung Bitcoin schnell mit Geldwäsche, dem organisierten Verbrechen und Schwarzgeldgeschäften in Verbindung. Der Verdacht steht oftmals ohne hinreichende Beweise im Raum. Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone schafft mit einem Bericht Klarheit.

Der jährlich vorgestellte Report zur Risikobewertung von Geldwäsche sowie der Finanzierung von Terrorismus bescheinigt der digitalen Währung Seriosität. Der Bericht wird in Zusammenarbeit mit der Organisation Financial Action Task Force (FATF) regelmäßig veröffentlicht. Er gibt über eventuelle Sicherheitslücken und Risiken in der Wirtschaftsregion Auskunft.

Kein Handlungsbedarf in Sachen Bitcoin und Co

Laut Bericht stellen die Hongkonger Ordnungshüter auf lokaler Ebene keinen Bezug zwischen dem Bitcoin sowie dem organisierten Verbrechen fest. Auch gibt es keine Hinweise darauf, dass die Kryptowährung den Verkauf von Drogen und illegalen Waffen auf dem Schwarzmarkt begünstigt. Die Bedrohung für die Sonderverwaltungszone sei gering. Dennoch steht die Währung im Visier der Behörden, denn das kriminelle Potenzial steckt im Internet. Vor allem bei betrügerischen Schneeballsystemen oder bei zwielichtigen Machenschaften im Darknet sind Bitcoins als Zahlungsmittel gefragt. Es reiche jedoch völlig aus, die Hongkonger Bürger über denkbare Risiken aufzuklären. Die Regierung sehe derzeit keinen Bedarf, den Handel mit Bitcoins oder mit anderen digitalen Währungen durch Gesetze einzuschränken. Der Bericht attestiert dem Stadtstaat ein funktionierendes Wirtschaftssystem sowie einen aktiven Devisenmarkt ohne Kapitalverkehrskontrollen.

Quelle

>> https://news.bitcoin.com/bitcoin-is-not-used-by-organized-crime-syndicates-says-hong-kong-government/

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