Japan ist weiter auf der Krypto-Überholspur – „das Land der aufgehenden Sonne“ hat nun elf Krypto-Börsen zugelassen. Während in Japan Bitcoin immer populärer wird, so gibt es noch genügend Länder, die der Kryptowährung noch immer nicht trauen – darunter befinden sich etwa China und auch Südkorea.

Japan – das Epizentrum der virtuellen Währung Bitcoin

Schon im April hat die japanische Finanzaufsicht zugestimmt, den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptieren zu wollen. Ende September dann die nächste Meldung: Elf Unternehmen dürfen ab sofort ihre Devisengeschäfte mit der Kryptowährung betreiben – ein weiterer Meilenstein wurde erreicht. Unter den Unternehmen befindet sich auch „bitflyer“. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen für rund 800.000 Kunden an. Yuzo Kano, der Chef von „bitflyer“, sei „sehr zufrieden“. „Japan ist das Epizentrum des Bitcoin-Geschäfts geworden“, so Kano. Rund 50 Prozent des Bitcoins-Geschäfts nimmt das Devisenpaar Bitcoin/Yen ein. Zuvor dominierte China; das „Initial Coin Offerings“-Verbot sorgte jedoch für einen Umbruch, sodass viele Bitcoin-Unternehmen China verließen und sich für Japan entschieden. Die Tatsache, dass China den Bitcoin-Handel derart stark unterbunden hat, sorgte auch für eine Talfahrt – der Bitcoin-Kurs stürzte um 25 Prozent ab.

China und Südkorea bleiben kritisch

Aber nicht nur China ist kritisch – auch Südkorea kann sich (noch) nicht mit der virtuellen Währung anfreunden. „Korea geht denselben Weg wie China und ist der Meinung, dass der Handel mit Kryptowährungen und Initial Coin Offerings dazu führen wird, dass die Zahl der betrügerischen Überweisungen stark ansteigen werde“, so die koreanische Finanzaufsicht. „Wer gegen das Gesetz verstößt, dem drohen extrem harte Strafen.“

Während China und Südkorea also keinesfalls den Handel mit Kryptowährungen dulden, so feiert Japan wohl den endgültigen Durchbruch der virtuellen Währung Bitcoin. Doch natürlich weiß auch die japanische Finanzaufsicht, dass strenge Regeln erforderlich sind, damit betrügerische Machenschaften gar nicht erst aufkommen können. Um Geldwäsche oder Betrug zu vermeiden, müssen die Unternehmen einerseits die Identität der Kunden sicherstellen und andererseits auch eine sichere digitale Infrastruktur gewährleisten. Auflagen, die scheinbar zu erfüllen sind – aktuell werden 17 weitere Unternehmen überprüft, sodass bald 28 Firmen ihre Geschäfte mit der Kryptowährung betreiben dürfen.

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