Der Schulleiter von zwei Montessori-Schulen in New York lässt Kreditkartenzahlungen nicht zu. Dafür aber sehr wohl Bitcoin.

Marco Ciocca, Gründer und Vorsitzender der Montessori-Schulen in Flatiron & Soho führte Bitcoin als Zahlungsmethode ein, nachdem mehrere Eltern danach fragten. Und das Resultat kann sich sehen lassen, immerhin haben 10 von 300 Elternpaaren entschieden, die Schulgebühren in Bitcoin zu bezahlen.

Herr Ciocca meint zu Bitcoin News: „Diese Art von Transaktionen wird in Zukunft zunehmen. Dieser Schritt hilft uns auch, unsere Schule und unser pädagogisches Bildungskonzept als zukunftsorientiert zu prägen. Spekulieren werden wir mit den Bitocins allerdings nicht, sondern diese werden undmittelbar nach Zahlungseingang in Dollar umgewandelt.“

Es dürfte auch eine Rolle spielen, dass Google und Facebook in unmittelbarer Nähe dieser Schule Büros haben.

Montessoripädagogik

Montessori-Schulen setzen auf das gleichnamige pädagogische Bildungskonzept. Ein Bildungskonzept, das die Zeitspanne vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen abdeckt. Sie beruht auf dem Bild des Kindes als „Baumeister seines Selbst“ und verwendet deshalb zum ersten Mal die Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit. Sie kann insofern als experimentell bezeichnet werden, als die Beobachtung des Kindes den Lehrenden dazu führen soll, geeignete didaktische Techniken anzuwenden, um den Lernprozess optimal zu fördern. Als Grundgedanke der Montessoripädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Montessori Schools in Flatiron & Soho

Quelle

[1] The Montessori Schools Soho & Flatron
[2] BBC News vom 30.Juni 2017:
„Bitcoin accepted at New York pre-school“

[3] Die Assoziation Montessori Schweiz