WordPress-Nutzer aufgepasst: Felix Stein publiziert mit CryptoWoo ein dezentrales Plugin für WooCommerce. Handler, die auf das WordPress basierte WooCommerce setzen können nun dank diesem Plugin Bitcoin, Litecoin und Dogecoin in ihrem Online Shop akzeptieren.

Im Vergleich zu anderen Lösungen bietet mein Plugin eine weitaus bessere Absicherung der Coins und der Privatsphäre aller Beteiligten. Zahlungen gehen ohne Umwege in die Cold Storage Wallet des Händlers und Kunden werden nicht zwangsweise auf Seiten von Drittanbietern umgeleitet.

So Felix Stein, der Autor von CryptoWoo.

Die Transaktionen laufen über den Block.io API Wallet Service. Die Kommunikation zwischen Plugin und Wallet Service ist mit einem 4’072 Bit SSL Schlüssel gesichert. Und mit dem HD Wallet Add-On zu CryptoWoo hinzu ist es gar möglich, die Transaktionen direkt in ein Cold Storage Wallet umzuleiten, ohne dass dabei eine Dritpartei beteiligt ist.

Verkauft wird dieses Plugin in folgenden 3 Varianten:

  • CryptoWoo Single Store Licence 34 USD
  • CryptoWoo multi Store Licence 49 USD
  • CryptoWoo Premium License 99USD

Und da haben wir nachgefragt: Worin genau besteht das dezentrale Element?

Dezentral weil keine Informationen über den Kunden oder die Bestellung auf Servern von Drittparteien gespeichert werden und das Abwickeln der Zahlungen nicht über einen zentralen Server erfolgt sondern über eine vom Händler gewählte API.

Momentan stehen Block.io, Chain.so und BlockCypher zur Auswahl. Ab dem nächsten Release in ca. einer Woche können Händler ihren Store mit einer beliebigen Insight API (https://github.com/bitpay/insight-api/) Instanz verknüpfen, was dem Händler dann vollständige Unabhängigkeit von Drittparteien ermöglicht.

Ok, danke vielamls. Theoretisch könnte man doch auch einfach einen Zahlungsabwickler wie BitPay oder dergleichen einsetzen?

Grundsätzlich richtig. Der Vorteil von CryptoWoo liegt jedoch in der weitaus besseren Absicherung der Coins und der Privatsphäre sowohl des Kunden als auch des Händlers. Zentralisierte Zahlungsabwickler wie BitPay leiten den Nutzer während des Checkout-Prozesses zwangsweise auf ihre eigene Webseite. In den meisten Fällen werden dabei auch die Kontaktdaten des Kunden und Informationen zur Bestellung zum jeweiligen Anbieter übermittelt und dort gespeichert.

Mein Plugin hingegen wickelt den gesamten Zahlungsprozess direkt im Shop ab. Händler können Zahlungen ohne Umwege in ihre eigene HD Wallet (Electrum, Mycelium, etc.) akzeptieren. Auch ich als Anbieter habe keine Möglichkeit, die Nutzung des Plugins zu Unterbinden oder zu Überwachen.

Das Logo und ein Key Visual findest Du unter: https://www.cryptowoo.com/press.

Darin wird u.a. beschrieben:

Until now accepting payments in multiple digital currencies either required the merchant to handle large data storage to store the different block-chains or to use a payment provider that manages the processing for them. The downside of using a payment processor is that the merchant has to trust these providers with sales revenues and customer data. In most cases customers are also redirected to the website of the respective provider, thus making the shopping experience prone to failure and increasing the risk of abandoned orders. This centralized structure creates single points of failure, where downtimes and data breaches typically have a severe impact.

In contrast to this, CryptoWoo gives merchants more control over the shopping experience they provide. This is achieved by the integration into the shopping cart and check-out process of the store as well as product pages and listings.

CryptoWoo Website

>> Plugin Website

CryptoWoo Quelle Pressemitteilung:

CryptoWoo Pressemitteilung