Am 10. Oktober sorgte der Anstieg des Bitcoin-Kurses für Aufwind des Ripple-Kurses. Der Anstieg um ganze sieben Prozent an nur einen Tag lässt die Frage nach einem lohnenswerten Investment offen:

XRP – Ein breites Anwendungsfeld

Das Ripple-Netzwerk besteht aus mehr als der bloßen Kryptowährung. So unterstützen die Systeme xRapid, XRP Token, xCurrent, Xpring und xVia ein umfassendes Anwendungsgebiet der virtuellen Währung.

xRapid dient der Ermöglichung eines internationalen Zahlungsverkehrs. Der XRP Token bildet die Brückenwährungen und soll in sekundenschnelle Übersetzungen zwischen verschiedenen Assets ermöglichen. Zu den ausgewählten Zahlungsdienstleistern, die xRapid bedient, zählen unter anderem American Express, Money Gram, PNC, Santander, Instarem, Interbank, Pontual sowie Vitesse. Insgesamt sollen über 200 Partner in 40 Ländern aktiv sein.

xCurrent stellt das System dar, das für die Abwicklung der verschiedenen Transaktionen zuständig ist.
Xpring ermöglicht mit einer Entwicklungsplattform die Einbindung von Bezahlfunktionen in Apps. Das Xpring Developer Kit integriert die Bezahlfunktionen in die Apps und ermöglicht ebenfalls Mikrotransaktionen.
Als Schnittstelle zwischen xRapid sowie xCurrent dient schließlich das System um xVia, das dem XRP-Netzwerk die Verbindung beider Programme ermöglicht.

Lohnt sich ein Ripple Investment?

Bei der Schaffung von XRP wurden unmittelbar 100 Milliarden XRP ausgeschüttet. 80 Milliarden XRP wanderten an das Netzwerk, während die restlichen 20 Milliarden XRP in den Taschen der Erfinder verschwanden. Durch diesen Anteil an der Kryptowährung kommt den Gründern eine zentrale Machtposition zu. Diese hätten zumindest theoretisch die Möglichkeit, den Kurs durch Marktüberschwämmung zu beeinflussen.
Neben anderen Kritikpunkten und einer großen Auswahl an Konkurrenten zeigt der XRP-Kurs jedoch Potential für einen Anstieg. Ein Aufschwung des BTC-Kurses wirkt sich dabei oftmals positiv auf den XRP-Kurs aus, so wie es beispielsweise am 10. Oktober erst der Fall war.