Die Bank Frick gilt in Sachen Blockchain-Technologie und Innovation als Pionier. Dies macht die Bank begehrt. Nun möchte der südafrikanische Zahlungsdienstleister Net 1 UEPS Technologies, welcher bereits an der Bank Frick beteiligt ist, die Aktienmehrheit übernehmen. So die Bank Frick auf ihrer Webseite:

Net 1 UEPS Technologies, Inc (Net1) erhöht ihre Beteiligung an Bank Frick auf 70 Prozent und wird zur Mehrheitsaktionärin am familiengeführten Institut mit Sitz in Liechtenstein. Die Familie Frick behält über die Kuno Frick Familienstiftung (KFS) eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA).

Herman Kotzé, CEO von Net1

Herman Kotzé, CEO von Net1

«Bank Frick ist ein entscheidender Baustein für unsere europäische Strategie zur Bereitstellung allumfassender Finanztechnologie und Dienstleistungen für KMUs in der Region»

sagt Herman Kotzé, CEO von Net1.

Net 1 UEPS Technologies, Inc. gab diese Woche bekannt, dass es seine Option zum Erwerb eines zusätzliches Anteils von 35 % an Bank Frick, einem in Balzers, Liechtenstein, ansässigen Kreditinstitut mit Vollbanklizenz, für rund USD 46,4 Millionen, vorbehaltlich bestimmter Kaufpreisanpassungen, ausgeübt hat. Die Transaktion bedarf der Genehmigung durch die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein und wird voraussichtlich im März 2020 abgeschlossen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion wird das Unternehmen 70 % der Anteile der Bank Frick halten. Die Kuno Frick Familienstiftung bleibt Eigentümerin des restlichen Anteils von 30 %.

Herman Kotzé: «Die Vorzüge von Bank Frick mit den technischen Möglichkeiten von Net1 verbinden.»
Net1 ist seit zwei Jahren Minderheitsaktionär von Bank Frick und zeigt sich beeindruckt vom Umfang der klassischen Bankdienstleistungen der Bank sowie der Reputation, die sich die Bank erworben hat. Als vertikal integrierte Plattform für Bank- und Zahlungsdienstleistungen, die die Vorzüge von Bank Frick mit den technischen Möglichkeiten von Net1 verbindet, erwartet Net1 für die Zukunft eine zusätzliche Erweiterung seiner Fintech-, Zahlungs- und Blockchain-Dienstleistungen ergänzend zu den bereits vorhandenen Produkten und Dienstleistungen der Bank. Bank Frick besitzt eine Issuing-Lizenz von Visa sowie Acquiring-Lizenzen sowohl von Visa als auch von MasterCard.

Bank Frick hat sich ferner als führende krypto- und blockchain-freundliche Bank in Europa etabliert und unterliegt dem umfassendsten und massgeblichsten regulatorischen Regelwerk in der Region. Sie hat ferner in eine Reihe von ihr entwickelter Produkte und Dienstleistungen als Verwahrstelle investiert und ist bahnbrechend auf dem Gebiet der Unternehmensfinanzberatung für die führenden virtuellen Börsen für finanzielle Vermögenswerte und virtuellen Devisenmakler.

«Bank Frick ist ein entscheidender Baustein für unsere europäische Strategie zur Bereitstellung allumfassender Finanztechnologie und Dienstleistungen für KMUs in der Region»

sagt Herman Kotzé, CEO von Net1.

«Das hohe Kernkapital der Bank von CHF 90 Millionen, die Mitgliedschaften bei Visa und MasterCard, eine paneuropäische Lizenz als Universalbank und die anerkannte Führerschaft bei Bankdienstleistungen, insbesondere in den Bereichen virtuelle Vermögenswerte/Krypto, werden die Breite, den Umfang und das Entwicklungstempo zusätzlicher Angebote des Fintechgeschäfts von Net1 und Bank Frick deutlich steigern. Wir sind dankbar für die Unterstützung durch die Familie Frick als Mitaktionäre und insbesondere durch Herrn Dr. Mario Frick in seiner Eigenschaft als Präsident des Verwaltungsrats. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der herausragenden Beziehung, die wir in letzten beiden Jahren mit der Familie Frick und den Führungskräften und Mitarbeitenden der Bank aufgebaut haben. Wir erwarten, dass sich die Transaktion im Geschäftsjahr 2021 positiv auf die fundamentalen Erträge des Unternehmens auswirken wird.»

«Net1 verfügt über ein enormes digitales Know-how und Fachwissen im Zahlungsverkehr weltweit»

sagt Mario Frick, Präsident des Verwaltungsrats von Bank Frick.

«Seit der Gründung von Bank Frick vor 20 Jahren ist die Familie Frick sehr stolz auf die Kompetenzen, über die die Bank verfügt, aber auch auf ihre äussert fähige Belegschaft, und ich weiss, dass Net1 unsere Begeisterung und unseren Einsatz für unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und unsere Strategie teilt. Mit dem Zusammenschluss von Bank Frick und Net1 werden wir in der Lage sein, unsere derzeitigen Geschäftsbereiche zu stärken, unsere Fintech-Strategie voranzutreiben, neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und sie in ganz Europa umzusetzen. Gemeinsam sorgen wir für die Zuverlässigkeit des klassischen Bankensystems und für neue Chancen, die uns die Digitalisierung und die Blockchain-Technologie bieten.»

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