Seit Anfang 2019 ist ein Anstieg des Suchbegriffs Bitcoin in den großen chinesischen Suchmaschinen zu verzeichnen. So stieg auch der Kurs der Bitcoin seit Januar 2019 von 3’736 auf 10’000 US-Dollar.

Bei eskalierenden Spannungen zwischen China und den USA und gefährdeten Handesabkommen, erhöht sich die Abfrage von Safe-Haven-Anlagen und anderen Wertanlagen wie Gold. Trader und Investoren setzen vermehrt auf Bitcoin und Kryptowährungen.

In China ist der Handel mit Kryptowährungen längst verboten, dies schafft ein schwierigs Klima für OTC-Trading Desks. Der größte Anteil am chinesischen BTC Volumen hat sich seit Anfang 2018 nach Hongkon umgelagert. Hier bieten einige Kryptobörsen auch Dienstleitungen an, die von chinesischen Investoren nachgefragt werden.

Auch der amerikanische Währungsmarkt der Kryptowährungen ist stark gewachsen. Dabei stellen Terminmärkte die Liquidität für institutionelle akkreditierte Investoren bereit. Daneben zählen Südkorea und Japan zu den dominantesten Regiionen des Bitcoin Marktes.

Um lokale Regelungen bezüglich dem Offshorehandel zu umgehen, nutzen chinesische Investoren die Angebote der OTC-Desks in Honkong für ihren Einstieg in den Kryptomarkt. Wurden Kryptowährungen gekauft, verwenden die Investoren VPNs und Stablecoins im Sinne von Tether Vermögensanlagen, um ihre Flexibilität auf internationalen Plattformen zu erweitern.

Verringert hat sich jedoch der chinesische Einfluss am Bitcoin-Markt. Preisentwicklung und Vermögenswerte werden nicht mehr so stark dominiert. Handelsgespräche mit den USA erhöhen die Popularität von Vermögenswerten. Daher wird vermutet, dass eine zunehmende Zahl an Investoren Bitcoin als alternativen Wertspeicher akzeptieren und in ihn investieren wird. So steigt die Suche nach dem Suchbegriff BTC kontinuierlich an, trotz der aktiv bestehenden lokalen Verbote.