Revolut ist eines der ganz grossen Unternehmen der Gegenwart und vor allem aus einem Grund: Revolut ist extrem günstig. Mit diesen Preisen kann allerhöchstens noch Transferwise mithalten. Die Traditionellen Banken könnens defintiv nicht. Allerdings hat alles seinen Preis: Revolut war jüngst sehr negativ in den Schlagzeilen, da nicht wenige Acccounts gehackt wurden. Nun wagt Revolut den Befreiungsschlag und bietet jedem neuen Nutzer eine gratis Kreditkarte und zudem einen Willkommensbonus von 10 Franken an. (Einladungslink ganz unten im Artikel)

Die Aktion mit der Gratiskarte und Bonus läuft nur noch 20 Tage. Aber man muss sich generell fragen: Ist dies eine sinnvolla Aktion? Denn der Kundensupport von Revolut kam mit dem schnellen Wachstums des Unternehmens nicht nach und machte ebenfalls negative Schlagzeilen. Macht es da Sinn, noch mehr auf Bonusprogramme und Werbung zu setzen? Revolut scheint genau diese Strategie zu verfolgen: Growth Hacking. Oder zu Detusch: Wachstum über alles. Damit verfolgt Revolut genau die Strategie, welche vor 10 Jahren Social Networks wie Facebook, Instagram, Whatsapp&Co. gross gemacht hatten. Ob dies im Banking funktioniert? Sicher ist, die Zeit des alten Bankwesens ist abgelaufen und es ist Platz da für Neues.

Revolut ist bisher kein perfekter Ersatz für ein deutsches Girokonto aber die Ambitionen sind bemerkenswert.

Das ist die Stärke von Revolut:

Revolut ist im Grunde eine Prepaid-Kreditkarte, die sich aber gleichzeitig auch als Giro- und Währungskonto bezeichnet. Außerdem hat sie einige nette Vorteile auf Reisen. So könnt ihr unter anderem bis zu 200 CHF Bargeld pro Monat abheben, es gibt bei Zahlungen in Fremdwährungen keine Auslandseinsatzgebühr und ihr könnt Währungskonten einrichten sowie ohne Gebühren Währungen tauschen. Zudem hat der User die Kontrolle über sein Konto und kann dieses in Echtzeit steuern.

Revolut Screenshot

Revoluts Strategie setzt voll auf Wachstum. Für die IT- sowie Kundensupportabteilung ist dies eine grosse Herausforderung.

 

Eins vorweg: Revolut ist bisher kein perfekter Ersatz für ein Schweizer Bankkonto. Dies zeigen die aktuellen Hacks und Probleme im Kundensupport. Zudem ist Revolut für Privatanwender nur via Smartphone App nutzbar. Es gibt kein Webaccess via Browser, ein weiteres grosses Manko. Als Busines-Kunde hingegen ist es komplett umgekehrt: Revolut Business funktioniert nur im Web Browser. Aber die Ambitionen sind bemerkenswert und mittlerweile kann man als Schweizer mittlerweile kostenlos via Schweizer IBAN aufladen. Und auch für die Liechtensteiner gibt es mittlerweile eine Möglichkeit, Revolut kostenlos zu nutzen.

Einladung zu Revolut: