Eine Kreditkarte, die mit verschiedenen Währungen zurechtkommt und sogar als Debit-Karte fungiert? Klingt erst ein Mal nach einem Zukunftsplan, doch die britische Firma FinTech TransferWise bietet diesen Service nun schon seit 2018 in Europa an und beginnt nun auch mit seiner Expansion nach Asien und in den Pazifik-Raum. Dabei können die Kunden des Unternehmens Geld gegen sehr niedrige Gebühren in rund 50 Währungen abheben, weswegen sich diese Mastercard perfekt zum Reisen eignet. Aber auch in Sachen Geldüberweisungen ins Ausland, Transferwise mausert sich zur echten Bitcoin-Konkurrenz!

Dabei hat die britische Firma jährlich ein Transfervolumen von fast 700 Millionen US-Dollar und ist laut einer Unternehmensbewertung fast 3,5 Milliarden US-Dollar wert. Die Gebühren sind für die Kunden immer sehr transparent, was bei anderen Banken nicht immer der Fall ist. Zu den niedrigen Gebühren kommen keine Gebühren für den Wechselkurs mehr hinzu – das, was der Kunde am Bankautomaten sieht, bezahlt er schließlich auch. Das britische Unternehmen hat es im Jahre 2018 auch schon nach Österreich geschafft. Dort ist zusätzlich zur Kreditkarte auch die sogenannte Debitkarte verfügbar. Vor allem für Menschen, die häufig pendeln und ihrer Arbeit in einem anderen Land nachgehen, ist diese Karte perfekt geeignet. Sie sparen sich somit teure Gebühren für das Wechseln von Geld oder Abheben in einer anderen Währung.

Seit Juni 2019 ist Transferwise auch in den USA verfügbar und expandiert nun auch nach Asien. In Asien ist das Bezahlen mit der Kreditkarte schon eine Selbstverständlichkeit – nur wenige Geschäfte nehmen noch Bargeld an. Auch in Australien und Neuseeland möchte das Unternehmen Fußstapfen setzen, da auch andere Banken schon den Service nutzen, um Geld zwischen verschiedenen Währungen zu transferieren.