Der Bitcoin soll 2023 250’000 US-Dollar wert sein. Diese Prognose stellte der amerikanische Venture-Capital-Investor Tim Draper nun in einem Interview und nennt das aktuelle Bitcoin-Tief als Grund für mögliche Verzögerungen.

Im Gespräch mit einem amerikanischen Finanzmagazin bestätigte der „Perma-Bull“ Draper frühere Prognosen, nach denen der Bitcoin in den nächsten dreieinhalb Jahren auf eine Viertelmillion US-Dollar steigen wird. Am 12. April 2018 und damit mitten im Bärenmarkt sagte Draper dem Bitcoin erstmals die 250’000 US-Dollar voraus.

Nun hält der Analyst die Viertelmillion schon bis 2020 für denkbar. Was zunächst hochgegriffen klingt, wird inzwischen von verschiedenen Institutionen und Krypto-Experten ähnlich gesehen.

Der Unternehmer John McAffee prognostizierte dem Bitcoin bis Ende 2020 einen Wert von einer Million US-Dollar. Die aktuelle Instabilität in China könnte den Coin erneut befeuern und ihn dadurch bereits in diesem Jahr die Marke von 100.000 US-Dollar durchbrechen lassen. Gleichzeitig könnte der Kurs jedoch auch weiter einbrechen oder auf dem aktuellen Niveau stagnieren.

Tim Draper bleibt trotz der jüngsten Bitcoin-Verluste bei seiner Prognose. Geäußert hatte sich der Investor im Zuge der Veröffnung von Grit BXNG – das weltweit erste Bitcoin-Fitnesscenter, an dessen Umsetzung Draper maßgeblich beteiligt ist.

Die Antwort auf die Frage, was passiere, wenn der Bitcoin bis 2023 nicht die Viertelmillionen erreicht hat, blieb der Analyst im Interview schuldig. Um die Prognosen von Draper und McAffee zu treffen, müsste der Bitcoin in den kommenden Monaten einen starken Aufwärtstrend durchmachen.