Der amerikanische Investor Anthony Pompliano will die Hälfte seines Vermögens in Bitcoin investieren. Nun äußerte sich der Mitgründer von Morgan Creek Digital Assets auf seinem Blog im Detail über seine Investment-Strategie.

Unter dem Titel „Bitcoin Verteidigungsministerium: Die Situation einer globalen Reservewährung ohne Waffen“ beschreibt Pompliano, wie die Leitwährung bislang stets vom Land mit der stärksten Militärmacht gestellt wurde. Weil die Militärmächte weniger wichtig werden, könnte diese künftig in den digitalen Bereich wechseln. Vor allem der Bitcoin sei ein „schlafender Gigant“, da er auch zehn Jahre nach seiner Einführung noch nicht im Mainstream angekommen sei, so Pompliano. Sobald sich das ändere, werde der Kurs weiter wachsen und langfristig womöglich sogar die Marke von 100.000 US-Dollar erreichen. Bitcoin hält der Experte für das sicherste Computer-Netzwerk und sieht darin auch den Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft der alteingesessenen Kryptowährung.

Pompliano hatte bereits den Kurssturz des Bitcoin im Winter 2018 vorausgesagt. Erst Anfang der Woche hatte „Pomp“ dem Bitcoin bis Ende 2021 einen Kurswert von 100.000 US-Dollar prognostiziert. Angebot und Nachfrage seien noch immer im Wachstum, so der Investor, der Bitcoin für die zukünftige Leitwährung hält und in den nächsten Monaten und Jahren die Hälfte seines Vermögens in die Kryptowährung investieren möchte. Hierbei hält der Investor eine Diversifikation des Portfolios für die effizienteste Lösung.
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