Die Bilanz der letzten Jahre ist eindeutig zurücklaufend und zeigt, dass der Trend der Zukunft zu einem vollständig mobilen Banking neigt – denn immer mehr Banken in Deutschland machen ihr Filialen dicht und ersetzen diese durch den Kundenservice des Onlinebanking. Allerdings sollen auch mobile Busse die Zweigstellen ersetzen.

Die Anzahl an Kreditinstituten nimmt ab. Aber insbesondere die Anzahl der Zweigstellen und Filialen von Banken hatte sich im vergangenen Jahr um rund 2500 verringert, was einem Rückgang von knapp 7,5 Prozent entspricht. Sollte der Trend weiterhin andauern, so könnte es in fast zehn Jahren gar keine Filialen mehr geben. Hier gilt jedoch zu beachten: diese Zahlen bedienen sich nicht den Selbstbedienungsterminal, an welchen keine Beratung stattfinden kann. Diese werden in der Regel nicht abgebaut, damit für die Kunden weiterhin die Möglichkeit besteht, das Geld abzuheben. Dabei leidet nicht nur die Sparkasse an diesem Rückgang: auch private und genossenschaftliche Banken haben hier einen Rückgang zu verspüren.
Der Grund für den Rückgang dieser Zahlen liegt eindeutig in der Digitalisierung der gesamten Welt und damit auch der Welt des Banking. Immer mehr Menschen nutzen dabei das Onlinebanking, um ihre Geldgeschäfte abzuwickeln, es existieren sogar Banken, die ausschließlich online agieren und gar keine Zweigstellen besitzen.

Die Alternative einer gewöhnlichen Bankfiliale kann dabei ein mobiler Bus sein. Dort befinden sich nicht nur die Terminals, sondern auch Kundenberater, die Menschen abseits von großen Städten beraten und bei ihren Geldgeschäften unterstützen können. Dies ist vor allem bei älteren Menschen von großer Bedeutung, da die Schließung einer Filiale vor Ort in der Regel immer die Nutzung des Online-Angebotes erhöht.