Einmal mehr kommt es in der Bitcoinbranche zu einenm weiteren Skandal, denn PlusToken steht nun unter Betrugsverdacht. Die Betreiber der Wallet sollen sich mit drei Milliarden US-Dollar aus dem Staub gemacht haben. Sollten die schlimmsten Befürchtungen eintreffen, dann würden sich auch zahlreiche Deutsche und Österreicher unter den Betrugsopfern befinden. Der Wallet-Betreiber aus Südkorea ist ein bekannter Name in der Kryptoszene und hat in den letzten Monaten aggressiv um Kunden geworben. Dabei versprach PlusToken den potenziellen Nutzern eine monatliche Rendite in Höhe von 8 bis 16 Prozent.

Vorsicht bei Renditeversprechen!

PlusToken versicherte, dass man sich um sein angelegtes Geld keine Sorgen machen müsse. Eine ernstzunehmende Erklärung, wie sie den Nutzern eine so hohe Rendite garantieren könnten, blieben die PlusToken-Macher jedoch stets schuldig. Und am 27. Juni 2019 gab es für die Nutzer der Wallet ein böses Erwachen. An diesem Tag stellten nämlich die ersten Kunden fest, dass sie das Geld, das sie PlusToken anvertraut hatten, nicht mehr von ihrem Konto abheben konnten. Die Südkoreaner versuchten zunächst noch zu beschwichtigen und verwiesen auf einen technischen Fehler, der so schnell wie möglich korrigiert werde.

Doch sehr wahrscheinlich handelt es sich bei PlusToken um ein Schneeballsystem bzw. ein Ponzi Scheme. Kein Wunder also, dass die Nutzer nun den schlimmstmöglichen Ausgang befürchten. Grundsätzlich sollte man bei Anbietern, die mit märchenhaft hohen Renditen werben, Vorsicht walten lassen. Oftmals machen diese Versprechungen, die sie nicht erfüllen können. Seriöse Anbieter wie Bitcoin machen zwar keine Mondversprechungen, stehen aber für Verlässlichkeit und Sicherheit. Für die Nutzer von PlusToken kommt diese Erkenntnis indes zu spät.

Talk zum Thema PlusToken – Es geht um fast 3 Milliarden USD