Im letzten halben Jahr hat sich der Bitcoin-Kurs überaus positiv entwickelt. War die digitale Währung im Dezember nur noch 3200 US-Dollar wert, so hat sich der Kurs bis Juni 2019 nahezu verdreifacht. Im Moment ist die führende Kryptowährung auf Kurs in Richtung 11’000 US-Dollar. Auch das Erreichen der 12’000 Dollar-Marke erscheint nicht mehr völlig unrealistisch. Laut Tyler Winklevoss ist jetzt alles möglich. Der Gemini-Mitbegründer kommentierte diese Woche auf Twitter: „Wenn Bitcoin 10 000 knackt, wird es auch 15 000 durchbrechen“.

Gegenüber einem Twitter-Follower begründete Winklevoss seine Prognose. So würde das erneute Erreichen der 10 000 Dollar-Marke die Legitimität von Bitcoin massiv erhöhen. Und wenn die Öffentlichkeit der Kryptoleitwährung erst einmal Vertrauen schenken würde, dann sei auch der Sprung auf 15 000 US-Dollar kein Problem mehr. Und Winklevoss ist nicht irgendwer. Zusammen mit seinem Bruder Cameron gründete er einst Gemini und lieferte sich mit Mark Zuckerberg ein aufsehenerregendes Verfahren vor Gericht. Am Ende musste der Facebook-Gründer eine Millionensumme an die Winklevoss-Brüder überweisen.

Auf die Frage was die Gründe für diese Vorhersage sind, antwortete der Winklevoss-Bruder:

„Solange Bitcoin die Marktkapitalisierung von Gold nicht erreicht hat, ist Bitcoin ein günstiges Investement.“

Tyler Winklevoss erkannte das Potenzial von Bitcoin als einer der Ersten und investierte das Geld aus dem Zuckerberg-Prozess in Bitcoin. Heute sind er und sein Bruder 600 Millionen US-Dollar wert. Seine Meinung hat also Gewicht. Genauso wie die von Tom Lee. Der Fundstrat-Mitbegründer ist ebenfalls sehr zuversichtlich, was die Zukunft von Bitcoin betrifft. In seinen Augen ist das Erreichen der 20 000 Dollar-Marke locker drin. Die Zeit wird zeigen, ob Winklevoss und Lee mit ihren optimistischen Prognosen Recht behalten werden.