Im April erklärte PewDiePie, der größte Youtuber der Welt, Livestreams ausschließlich auf der Blockchain-basierten Streaming-Plattform DLive abzuhalten. Seitdem stieg die Zahl der Nutzer um 67%.

PewDiePie sorgt für Wachstum bei DLive

Laut dem Nikkei Asian Review hat die Livestreaming-Plattform DLive zurzeit 5 Millionen aktive Nutzer und über 70.00 Streamer im Monat. Nachdem Felix Kjellberg, besser bekannt als PewDiePie, im April bekanntgegeben hatte, ausschließlich DLive für Livestreams zu nutzen, hatte sich diese Zahl stark erhöht. Die Zahl der Streamer verdoppelte sich sogar.

Im April schloss PewDiePie einen exklusiven Live-Streaming-Vertrag mit DLive. Auf Youtube hat er gut 96 Millionen Abonnenten – mehr als jede andere Einzelperson auf der Videoplattform. Ein Grund für diesen Vertrag könnte die Zensur sein, welche sich PewDiePie auf Youtube ausgesetzt sieht. Oft wurde er wegen politisch nicht korrekter Aussagen kritisiert und auch entmonetarisiert.

DLive fairer als Twitch

Damit hat DLive ein gewichtiges Argument gegen den Konkurrenten Twitch für sich gewonnen. Auch was die Anteile für Streamer anbelangt, hat DLive die Nase vorn. Bei DLive können Streamer 90,1% der Einkünfte für sich behalten. Zuschauer spenden Lino Points, eine Kryptowährung. Die restlichen 10% gehen an einen Pool, aus dem die Staker bezahlt werden. Zuvor hatte DLive die Kryptowährung Steem genutzt, die bei Steemit und DTube verwendet wird. Der Wechsel wurde im vergangenen September vollzogen.

Laut einem Interview mit Wilson Wei leidet die Streaming-Branche unter mangelnder Transparenz und dem großen Anteil der Spenden, welche die Streaming-Dienste für sich beanspruchen. Twitch etwa behält 50% der an die Streamer gespendeten Beträge für sich.