Gold zählt zu den beliebtesten Anlageformen der Schweizerinnen und Schweizer. Am beliebtesten sind Immobilien (genannt von 53% der Befragten), doch schon den zweiten Platz belegt Gold (48%), gefolgt von Aktien (30%), Fonds (25%) und dem Giro- bzw. Sparkonto (24%). Platin belegt den neunten Rang, Silber liegt auf Platz 13. Dies zeigt die jüngste Untersuchung des Forschungs-zentrums für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG), die in Zusammenarbeit mit dem Edelmetallhändler philoro SCHWEIZ AG im April 2019 durchgeführt wurde.

Niedrige Zinsen, die sinkende Attraktivität klassischer Sparformen (zum Beispiel Sparbuch) sowie wirtschaftliche und politische Unsicherheiten prägen den heutigen Finanzmarkt. Vor diesem Hintergrund setzen Anleger vermehrt auf physische Edelmetalle, da diese Anlageform als inflationssicher und als eiserne Reserve in Krisenzeiten gilt. In den Tresoren der Schweizerischen Nationalbank (SNB) liegen ca. 1040 Tonnen Gold, was ungefähr 127 Gramm Gold pro Einwohner entspricht. Gemessen an der «Golddichte» pro Kopf liegt die Schweiz an der internationalen Spitze.

Jeder Fünfte plant, in Edelmetalle zu investieren

Fast zwei Drittel der Schweizer betrachten Edelmetalle als sinnvolle Anlagemöglichkeit (60.5%). Nahezu jede Fünfte bzw. jeder Fünfte plant sogar, in den kommenden zwölf Monaten in Edelmetalle zu investieren (19.2%). Verglichen mit einer ähnlichen Studie, die 2016 vom Edelmetallhändler philoro in Deutschland durchgeführt wurde, sind die Schweizer Umfragewerte relativ hoch: In Deutschland betrachteten lediglich 32% der Befragten Edelmetalle als sinnvolle Anlage. Lediglich ca. 4% der deutschen Befragten planten im Jahr 2016, auch tatsächlich in Edelmetalle zu investieren. 2 In der Schweiz gilt ausserdem: Mit steigendem Nettohaushaltseinkommen steigt die Attraktivität von Edelmetallen, die zukünftige Investitionsabsicht, der geplante Investitionsbetrag sowie der Anteil der Befragten, die in der Vergangenheit schon in Edelmetalle investiert haben. Dieser Anteil an bereits getätigten Edelmetall-Investitionen liegt schweizweit im Durchschnitt bei beachtlichen 26.4%.

Die Hausbank gilt als der bevorzugte Anbieter

Die Hausbank ist in allen Sprachregionen, Alters- und Einkommenskategorien mit einem durchschnittlichen Anteil von 61.9% der Nennungen der bevorzugte Anbieter beim Edelmetallkauf in der Schweiz. Auf dem zweiten Platz folgen Edelmetallhändler mit stationärem Geschäft (19.1%), dann andere Banken (8.8%) und Online-Edelmetallhändler (8.2%). Physische Edelmetalle sind für 51% der Schweizer Befragten eine langfristige Anlage. Weitere wichtige Gründe für Edelmetall-Investitionen sind der Wunsch nach Sicherheit (39%), Stabilität (30%), Vermögensaufbau (25%) und Rendite (17%).

Gold, Silber, Platin und Palladium

Für die Studie wurden 2300 Erwachsene aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz zu ihrer Einstellung gegenüber physischen Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin und Palladium befragt. Die Umfrage wurde durchgeführt von Prof. Dr. Johannes Bauer, Assistenzprofessor für Marketing, Prof. Dr. Thomas Rudolph, Direktor des Forschungszentrums für Handelsmanagement, und Kathrin Neumüller, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität St.Gallen. Dies in Kooperation mit dem weltweit tätigen Edelmetallhändler philoro.

Der auf Basis dieser Umfrage entstandene Edelmetall-Atlas Schweiz beantwortet unter anderem die folgenden Fragen:

Was halten Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten von Edelmetallen als Anlagemöglichkeit? Wie viele Befragte haben bereits in Edelmetalle investiert oder planen zu investieren? Wo kaufen sie Edelmetalle ein und wie viel sind sie bereit zu investieren?

«Der Edelmetall-Atlas Schweiz ist einzigartig, stellt er doch die erste repräsentative schweizweite Studie zur Einstellung von Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber physischen Edelmetallen als Anlageform dar»

so Christian Brenner, Geschäftsführer der philoro SCHWEIZ AG.

Studie kostenlos herunterladen:

Den vollständigen Edelmetall-Atlas Schweiz mit detaillierten Statistiken zu regionalen, einkommens-, alters- und geschlechterspezifischen Unterschieden erhalten Sie kostenlos zum Download unter: https://philoro.ch/goldstudie-schweiz-pdf

Quelle: