Im Zuge der wachsenden Akzeptanz von Kryptowährungen sind in den letzten Jahren auch deren Verwendungsmöglichkeiten größer geworden. Ein aktuelles Beispiel sind Smartphones mit integrierter Blockchain. So haben HTC und der Webbrowser Opera ein auf der Blockchain basierendes Smartphone auf den Markt gebracht. Und der Elektronik-Riese Samsung hat eine Kryptowährungs-Wallet in das Smartphone-Modell Galaxy S10 integriert. Immer mehr Wettbewerber entdecken den Blockchain-Smartphone-Markt für sich. Darunter ist auch Sirin Labs. Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz hat nun angekündigt, dass ab jetzt beim Smartphone-Modell „Finney“ MyEtherWallet (MEW) als Schnittstelle für digitale Währungen fungieren wird.

Sirin und MEW haben sich zum Ziel gesetzt, den Nutzern von Ethereum ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, wenn sie die digitale Währung verwenden. Weiterhin soll die Integration von MEW in Finney zu einer leichteren Benutzung der Token beitragen. MEW-CEO Kosala Hemachandra betont die praktischen Aspekte der Kooperation mit Sirin: „Das wird nicht nur das Senden und Empfangen von Krypto-Transaktionen, sondern auch vielen Anwendern den Zugang zu Krypto erleichtern.“ Sowohl Sirin als auch MEW hoffen, dass diese Maßnahmen und Features dafür sorgen, dass die Kryptowährungen eine größere Anerkennung erhalten. Sirin-CEO Zvika Landau hebt den gemeinsamen Nutzen für beide Geschäftspartner hervor und sieht in der Zusammenarbeit „einen starken Schritt hin zu einem höheren Marktanteil für beide Unternehmen“.

Das ist nicht das erste Mal, dass Sirin für Aufsehen sorgt. Im Jahr 2017 konnte die Firma niemand Geringeren als Lionel Messi als Markenbotschafter präsentieren. Der argentinische Weltstar nahm bei der Vorstellung von Finney im November 2018 eine prominente Rolle ein.