Aufgrund des großen Interesses an der Kryptowährung IOTA, sucht die hinter dem Projekt stehende Foundation dringend neue Programmierer. Die Nachfrage sei auch nach dem Crash des gesamten Kryptomarktes nach wie vor ungebrochen hoch. Aussagen David Sonstebos, Gründungsmitglied von IOTA, zur Folge, haben weit über 600 Unternehmen großes Interesse an der Integration der Technologie in ihren Prozessen. Häufig fehle es allerdings an geeigneten Programmierern oder Systemintegratoren, die die Technik in den Unternehmen integrieren können. Oftmals würden jedoch bereits grundlegende Kenntnisse hinter der Programmierung von IOTA ausreichen, um die Anforderungen der Unternehmen zu bedienen.

Sonstebo führt aus, dass geeignete Entwickler aktuell einige Aufträge an Land ziehen und gutes Geld verdienen können. Für IOTA wird keine spezielle Programmiersprache benötigt, da die Implementierung über viele Wege erfolgen kann. Darüber hinaus sieht der Gründer von IOTA sein Unternehmen auch aufgrund der Quantensicherheit für die Zukunft gut aufgestellt. Sollten in Zukunft auch die letzten Puzzleteile an der richtigen Stelle sitzen, kann das Projekt Geschichte schreiben, so Sonstebo. Dafür benötige es aber auch entsprechend fähige Entwickler.

IOTA ermöglicht Bezahlverkehr zwischen Maschinen

Die Technologie hinter IOTA wird zur sicheren Kommunikation und Bezahlung zwischen Maschinen eingesetzt. Dabei setzt IOTA nicht auf die von Bitcoin bekannte Blockchain-Technologie, sondern auf den sogenannten Tangle. Der Tangle ist ein gerichteter azyklischer Graph, indem, wie bei einer Blockchain, die Transaktionen von allen Nutzern validiert und bestätigt werden. An dem Projekt ist auch der deutsche Entwickler Dominik Schiener beteiligt.