Bei dieser Betrugsform werden Kundengelder in Form von Bitcoin, Ripple, Ethereum etc. unter Versprechung utopisch hoher Renditen und geringem Risiko eingesammelt. Gewinne werden häufig anfangs auch tatsächlich ausbezahlt, allerdings werden diese nicht durch den Verkauf eines bestimmten Assets erzielt. Stattdessen erhalten frühere Kunden Gewinnzahlungen aus den Geldern neuer Kunden. Sobald allerdings ein größerer Teil der Anleger auf einmal eine Auszahlung der Gewinne verlangt oder keine neuen Kunden hinzukommen, bricht das System zusammen.

Beispiel: Ponzi Scheme

Fabian F. stößt im Internet auf eine Plattform, auf der ihm folgendes Angebot gemacht wird: Er soll dem Unternehmen zehn Bitcoins zur Veranlagung überlassen. Dafür wird ihm eine monatliche Rendite von 35 Prozent sowie zusätzlich eine tägliche Rendite von 0,2 Prozent versprochen. Nach einiger Zeit können diese Gewinne nicht mehr ausbezahlt werden, der Kontakt zu dem Unternehmen bricht ab und Fabian F. hat sein Investment verloren.