Die Börsenaufsicht der Vereinigten Staaten muss die Ablehnung von neun unterschiedlichen Bitcoin-ETFs nochmals überprüfen. Dies gab die Dienststelle bekannt.

Die verantwortlichen Beamten hatten die Anträge von drei Konzernen negativ beschieden und diese abgelehnt. Doch nur kurze Zeit danach kamen offizielle Dokumente zum Vorschein, in denen stand, dass es zu einer nochmaligen Überprüfung kommt. Die Antragssteller GraniteShares, Direxion und Proshares schöpfen daher wieder Hoffnung, dass es doch zu einer Erlaubnis der börsengehandelten Fonds kommt. Es ist jedoch nicht festzustellen, wann es zu einer weiteren Prüfung kommt. Doch allein dieser Beschluss stellt ein positives Zeichen dar, da nun eine Chance besteht, dass es zur Rücknahme der vorangegangenen Beschlüsse kommt.

Die Veröffentlichung fand schon kurz nach der Beschlussfassung statt

Nur wenige Stunden nach der Verkündung durch Kommissarin Hester Pierce kamen diese Schreiben in Umlauf. Sie selbst ist gegen eine Ablehnung. Sie ist der Meinung, dass durch diese Finanzprodukte keine Gefahren bestehen und eine Ablehnung zur Benachteiligung von Investoren führt. Dabei bezog Sie sich auf einen Fall aus dem Jahr 2017 bei Winklevoss-ETFs verboten wurden. Aus ihrer Sicht war diese Entscheidung ein großer Fehler, dessen Wiederholung nicht stattfinden darf.

Eine Stellungnahme auf Twitter folge durch Hester Pierce

In dieser stellte sie klar, dass die Behörde viele Aufgaben an ihre Beamte weitergibt, die sich anschließend damit befassen. Sie erklärte dabei auch, dass die Staatsvertreter selbstverständlich für die Behörde sprechen und deren Entscheidung nach jetzigem Stand korrekt ist. Dennoch wies sie darauf hin, dass die Behörde selbst die Beschlüsse ihrer Angestellten überprüfen und in manchen Fällen ändern kann.