Die aus China stammenden Zahlungsplattformen Alipay sowie WeChat Pay müssen sich ebenfalls den neuen Richtlinien unterwerfen, welche die Regierung des Landes herausgegeben hat. Zahlungen mit Kryptowährungen sind nicht mehr erlaubt, weshalb es zu einer Unterbindung und Blockierung solcher Transaktionen kommt. Dabei sind Initial Coin Offerings (ICO) und Digitalwährungen das Ziel, gegen welche die Behörden strikt vorgehen.

Die Reaktion der Anbieter

Diese kündigten umgehend an, dass sie mit den zuständigen Institutionen zusammenarbeiten werden. Sie richten sich komplett nach den Vorgaben und tragen aktiv dazu bei, dass der Handel über ihre Geschäftsplätze nicht mehr möglich ist. Auf diese Weise verhindern sie, dass es zu weiteren Schwierigkeiten kommt. Im schlimmsten Fall würden die Kontrollorgane strikt durchgreifen und die Firmen schließen.

Neue Richtlinien

Die fünf einflussreichsten Aufsichtsbehörden veröffentlichten neue Regelungen, die sich mit dem Umgang mit Kryptowährungen und anderen Finanzierungsmethoden beschäftigen. Zu den Entscheidungsorganen gehörten die Bankenaufsichtsbehörde und die Zentralbank. Auch gaben sie eine Warnung heraus und riefen die Anleger und Interessenten dazu auf, dass sie mit höchster Vorsicht agieren, wenn sie solche Produkte nutzen.

Eine Stellungnahme durch die Betroffenen

Der Mutterkonzern von WeChat Pay reagierte mit einer eigenen Pressemitteilung. Tencent erklärte hierin, dass die Firma drei Maßnahmen ergreift, damit es zu keinen problematischen Transaktionen mehr kommt. Eine Einschränkung der Optionen ist hier die logische Folge.

Welche Änderungen gibt es?

Die Nutzer dürfen nun keine Zahlungen mehr vornehmen, bei denen Kryptowährungen zum Einsatz kommen. Es kommt zu einer Kontrolle der Transaktionen in Echtzeit, wobei verdächtige Geldbewegungen den zuständigen Stellen gemeldet werden. Auch Einzelkontrollen sind nun möglich.