Martti „Sirius“ Malmi ist sozusagen die Nummer 2 nach Satoshi Nakamoto. Denn schon im Jahr 2009 schloss sich Malmi dem Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto an, um gemeinsam mit diesem an dem Code für die Kryptowährung zu arbeiten. Dieses Weekend stellte Malmi nun seine eigenen Krypto-Coin vor – und will damit ein Zeichen gegen die Netz-Zentralisierung setzen.

Zusammenarbeit mit Nakamoto

Martti „Sirius“ Malmi zählt zu den weniger bekannten Größen in der Kryptoszene. Der Entwickler arbeitet gemeinsam mit Nakamoto am Bitcoin und war maßgeblich an der zweiten Version des Coins beteiligt, die heute die Grundlage für den aktuellen Bitcoin bildet. Die enge Zusammenarbeit endete 2012, als auch Nakamoto sich aus der aktiven Weiterentwicklung des aufstrebenden Coins zurückzog.

Von „Sirius“ Identifi bis AX

Im Jahr 2014 stellte Malmi sein Projekt „Sirius“ Identifi vor, welches als Mix aus Adressbuch und dezentralem Datenspeicher fungiert. Der Entwickler, der ein dezentralisiertes Internet anstrebt, kooperierte zudem mit dem GNU-Projekt und startete die Firma ERA, welche ein Gegengewicht zu zentralistischen Strukturen darstellt. Ähnlich wie Nakamoto, will Malmi langfristig die Netzneutralität verhindern.

„Telekommunikationsunternehmen, Google, Amazon oder andere können unseren Verkehr ohne Netzneutralität drosseln oder umleiten“, so Nakamoto.

Kritik an Blockchain

Den anhaltenden Hype um die Blockchain-Technologie sieht Malmi indes kritisch. Der Visionär kritisiert vor allem die Abhängigkeit vieler Projekte von Blockchain, die sie, so Malmi, gar nicht nötig hätten.
Ganz kann Martti Malmi die Blockchain-Technologie nicht zurücklassen, wie sein jüngstes Projekt zeigt. „Sirius“ hat jüngst einen neuen Krypto-Coin namens AX vorgestellt, der noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Das Projekt verbindet Malmis Identifi-Online-Reputationssystem mit dem dezentralen Datenbanksystem GUN.

>> Meine Damen und Herren, er ist zurück!