Die jüngste Talfahrt bei den Kryptowährungspreisen basiert hauptsächlich auf Furcht, Unsicherheit und Zweifel, sogenannt FUD und wird begleitet von Nachrichten, dass grosse Player wie Facebook, Google und Twitter die Vermarktung von Kryptowährungen auf ihren Werbeplattformen unterbinden.

Die Wahrheit ist jedoch, dass diese Mediengiganten nicht grundsätzlich gegen die Blockchaintechnologie sind. Im Gegenteil: Tatsächlich unterstützen sie ein paar wenige der besten Projekte. Dazu zählen auch Ethereum und andere qualitative Projekte der Wissenschaftsgemeinschaft.

Wenn Sie eine fettgedruckte Überschrift mit den Worten „TWITTER VERBIETET ALLE KRYPTOWÄHRUNGEN!!!“ lesen, dann wissen Sie, dass diese durch das klassische Phänomen von Furcht, Unsicherheit und Zweifel sowie Fake-News genährt wurde, die bewusst für bestimmte Einzelpersonen erschaffen wurden, um riesige Gewinne zulasten von Kleininvestoren und Minern zu machen.

Da Twitter die Kryptowährungen und ihre Kanäle nicht verbietet, werden ausschliesslich betrügerisches und irreführendes ICO-Marketing und dessen Token-Verkauf unterbunden.

Warum haben Facebook, Google und Twitter dem ICO und Token-Verkauf den Krieg erklärt?

Weil in diesem Wilden Kryptowesten jedes Kind und jeder Depp mit ein paar Talern auf der Bank anfängt, Tokens und ICOs zu erstellen – der aktuellste Bericht aus dem Jahr 2017 zeigt, dass mehr als 80 % von ihnen das Geld nur einstreichen und dann verschwinden.

Für diese wachsende, grossartige Technologie ist das alles andere als gut – und die grossen Player wissen auch, dass bald sämtliche Kryptoprojekte in den Augen der Bevölkerung ein beängstigendes und unsicheres Schneeballsystem sind, wenn dieser Diebstahl so weitergeht.
Abschliessend ein paar Aussagen grosser Player und Entscheidungsträger zu Kryptowährung und der Blockchaintechnologie:

Twitter Inc. schliesst sich Facebook und Google beim Verbot von Werbung für Initial Coin Offerings und Token-Verkäufe auf seiner Social-Media-Plattform an.

„Das Werben für Initial Coin Offerings (ICOs) und Token-Verkäufe wird weltweit unterbunden“, sagte ein Twitter-Sprecher am Montag in einer per E-Mail eingegangenen Stellungnahme. „Wir wissen, dass diese Art von Content oftmals in Verbindung mit Irreführung und Betrug sowohl organischer als auch bezahlter Art steht und implementieren derzeit eine Vielzahl von Signalen, um diese Konten daran zu hindern, auf betrügerische Art und Weise mit anderen zu interagieren.“

Mark Zuckerberg

Mark ZuckerbergAus seinem auf seiner Facebook-Seite geposteten Beitrag:

Die interessanteste Frage in der Technologie ist momentan beispielsweise die nach Zentralisierung vs. Dezentralisierung. Viele von uns haben sich in die Technologiebranche begeben, weil wir daran glauben, dass es eine dezentralisierende Kraft ist, die den Menschen mehr Macht verleiht. (Die ersten vier Worte der Facebook-Mission lauteten schon immer „Give people the power – gib den Menschen die Macht“.) In den 1990er Jahren und 2000ern glaubten die meisten Menschen, dass Technologie eine dezentralisierte Kraft sei.

Heute haben jedoch viele Menschen den Glauben in dieses Versprechen verloren. Durch den Aufstieg von ein paar wenigen grossen Tech-Unternehmen – und den Regierungen, die die Technologie einsetzen, um ihre Bürger zu überwachen – glauben inzwischen viele Leute, dass Technologie die Macht nur zentralisiert und nicht dezentralisiert.

Diesbezüglich ergeben sich jedoch wichtige gegenteilige Trends wie die Verschlüsselung und Kryptowährung. Sie entziehen dem zentralisierten System die Macht und legen sie wieder in die Hände der Menschen.

Allerdings bergen sie das Risiko, schwerer kontrollierbar zu sein. Ich möchte in die Tiefe gehen und die positiven sowie negativen Aspekte dieser Technologien untersuchen, und wie man diese für unsere Dienste am besten einsetzen kann.

Quellen