Während der Westen zusammen mit den Banken die grossen Propagandageschütze gegen Kryptowährungen auffährt, diskutiert Asien schon lange über die Vorteile von Bitcoin und wie man diese nutzenstiftend einsetzen kann. In Asien ist man sich in einem einig: Digitale Währungen wie Bitcoin sind die Zukunft.

Der Westen hingegen jault. Ja man kann im Westen nicht mal Kreditkarten nutzen, um Bitcoin zu kaufen. Und das grosse Facebook verbannt gar die kleinen Werbeanzeigen zum Thema Cryptocurrencies. Werbung verbieten? Zensur? WTF. Das ist heftig.

Kürzlich zeigte jedoch die Art, wie Südkorea und Japan mit der Zukunft von Kryptowährungen Geschäfte machen, ein ganz anderes Bild der Realität an der Integrationsfront bei Mainstream-Institutionen:

1. Südkoreas Kakao ist im Begriff, Kryptowährungen für 12.000 Händler und Millionen Nutzer zu implementieren

Kakao ist ein südkoreanisches Multi-App-Imperium, dass Tencent nicht unähnlich ist.
KakaoPay, bei dem sich im ersten Monat 3 Millionen Nutzer registriert haben, integriert die Kryptowährungen in seine lokale Anwendung, damit Nutzer Kryptowährungen senden und empfangen können. Das ist so, als würde Coinbase bei Händlern implementiert werden. Das bedeutet ganz grundsätzlich, dass alle anderen Kakao-Apps kompatibel für Kryptowährungszahlungen werden würden, sobald KakaoPay Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum implementiert.
Südkoreas Nachfrage ist heftig. Das Land hat unter lokalen Investoren solch eine loyale und steigende Nachfrage nach Kryptowährungen, dass sich Kakao darauf konzentriert hat, sich auf den Markt zu konzentrieren.
Südkoreas grösste Hotelbuchungsplattform Yeogi Eottae hat sich bereits für die Integration von Kryptowährungen eine Partnerschaft mit der landesgrössten Kryptowährungsbörse Bithumb gesichert. Eine taiwanesische Fluggesellschaft akzeptiert inzwischen sogar Zahlungen mit Kryptowährungen.

Kakao Pay South Korea

2. Ripple erzielte nationale Integration in Japans Bankenkonsortium

Dies bedeutet, dass Ripple es schätzungsweise Ende 2018 und 2019 ins Mainstream-Banking schafft. Laut Bloomberg arbeitet Ripple, das US-amerikanische Unternehmen für digitale Zahlungen, mit 61 japanischen Banken an einer Anwendung, die es Kunden ermöglicht, Geldtransfers sofort und rund um die Uhr zu erledigen – die aktuellste Bemühung, die Blockchaintechnologie auf das Finanzwesen anzuwenden.
Wir wussten schon immer, dass die direkteste, wertvolle Nutzung der Blockchain und Ripple dies geschehen lassen kann.

3. Es gibt weitverbreitete Spekulationen darüber, dass China sein Kryptobörsenverbot aufhebt

China kann es sich nicht leisten, hinter den Trends hinterherzuhinken, die Korea und Japan anführen. Dies ist besonders wahr, da Chinas Ethereumversion NEO mehr Fahrt aufnimmt und eine größere Rolle bei der Marktkapitalisierung der Krypto-Singularität spielt.
Im September 2017 griff China bei Kryptowährungen hart durch und ließ den Bitcoinhandel und Initial Coin Offerings durch Behörden verbieten. Chinas Beziehung zu ICOs und dem Bitcoinhandel muss reguliert werden.
Anonyme Händler zu verbieten und den Kryptowährungshandel zu besteuern, scheint der neue Trend zu sein. Dennoch wird der Bitcoin tatsächlich noch robuster, je mehr die Regierungen ihm die Daumenschrauben anlegen.

Asiens Rolle beim Kryptowährungswachstum 2017

Es ist kein Geheimnis, dass die Japaner den Bitcoin ganz anders sehen, als es die Amerikaner tun, und dass Südkoreas Handel und seine Investoren den Kryptowährungsmarkt im Jahr 2017 in gewissem Rahmen angefeuert hat.

Aus zahlreichen Daten, die über das ganze Jahr gesammelt wurden, geht hervor, dass Japan, Südkorea, Singapur und andere die Kryptowährungswirtschaft dominiert haben.

In einem Zeitalter harter Bandagen und Fake-ICO-Scams ist es irgendwie überraschend, dass Asien Kryptowährungen mehr annimmt als Amerikaner oder Europäer.

Die Topbanker Europas und Amerikas sehen Bitcoin hingegen als Bedrohung und Risikofaktor für ihr angestaubtes Geschäftsmodell. Ja gerade in einem Bereich wo Innovation, Adaption und Schnelligkeit gefragt sind, bremsen die Giganten alles aus. Bei den Amerikaner kommt vielleicht noch hinzu, dass diese um ihren Dollar besorgt sind. Denn dieser könnte eines Tages seine Position als Weltwährung verlieren. Wie die aufgeführten Beispiele allerdings zeigen kann es sich lohnen, einen Blick auf den Osten zu werfen. Denn so langsam zeichent sich ab, welche Region in Zukunft den Bitcoin dominieren und damit indirekt auch kontrollieren wird.

Quelle:

>> 3 Major Ways Asia Leads Cryptocurrency Adoption
>> South Korea’s Kakao to Integrate Cryptocurrency For 12,000 Merchants & Millions Users