Der Grafikkartenhersteller NVIDIA Corporation veröffentlichte seine Quartalszahlen und gab im Zuge dessen ein deutliches Umsatzwachstum bekannt. Die Gründe liegen unter anderem in der gestiegenen Nachfrage der Krypto-Community begründet, die Grafikkarten für das Mining benötigt.

Im Jahresvergleich stieg der Umsatz im Q4/2017 um rund ein Drittel auf 2,91 Milliarden Dollar. Dieser Wert überstieg die Erwartungen der Experten und sorgte für einen Anstieg des Börsenkurses. Der kalifornische IT-Riese konnte seine Kunden sowohl mit Grafikkarten für Spielekonsolen als auch für PCs erreichen. Mitausschlaggebend für die guten Zahlen war auch die Nachfrage aus der Krypto-Community. Schließlich werden für das Mining von Kryptowährungen besonders gute Grafikkarten benötigt, die grundsätzlich über überdurchschnittlich hohe Margen verfügen. Colette Kress, CFO von NVIDIA, betonte jedoch, dass das Hauptaugenmerk auch weiterhin auf das Geschäft mit Grafikkarten für Spielkonsolen gelegt wird. Sie verweist darauf, dass Kryptowährungen starken Schwankungen unterliegen und daher ein unsicheres Geschäftsfeld darstellen könnten.

Neben dem Umsatzwachstum aufgrund des Krypto-Minings liegen die guten Unternehmenszahlen im vermehrten Verkauf von Tegra-Chips begründet. Diese befinden sich in der jüngst auf den Markt gebrachten Konsole Nintendo Switch. Im Gaming-Sektor wurde ein Wachstum von rund 30%, im Automobilbereich von unter 15% erzielt. Positiv wirkte sich auch die US-Steuerreform aus, durch die der effektive Steuersatz auf 12% gesenkt werden konnte.

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