Austin Peterson, Kandidat für den Senat in Missouri, bestätigte den Erhalt der größten Bitcoin-Spende für einen Wahlkampf. Der Politiker gilt als großer Befürworter von Kryptowährungen und setzt sich seit geraumer Zeit für deren sinnvolle Legalisierung und Förderung ein.

Etwa 4.500 Dollar in Bitcoin

Der republikanische Kandidat für den Senat im US-amerikanischen Bundesstaat erhielt eine Wahlkampfspende in Höhe von 0,284 Bitcoin. Diese entsprach zum damaligen Zeitpunkt etwa 4.500 US-Dollar und stellte damit den höchsten jemals in Form von Bitcoin erhaltenen Betrag dar. Diese und 23 weitere Spenden in Kryptowährungen wurden mit dem Anbieter Bitpay abgewickelt. Der ehemalige Kandidat für das Präsidentenamt der Libertarian Party ist jedoch nicht der erste US-Politiker, der Wahlkampfspenden in Form von Bitcoin erhalten hat. Weitere Beispiele waren bereits im Jahr 2014 Jared Polis (Colorado) oder in jüngerer Vergangenheit Rand Paul (Kentucky). Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Bitcoin, wird Peterson auch in Zukunft Spenden in Kryptowährungen akzeptieren.

Peterson als Fan von Kryptowährungen

Peterson strich wiederholt seine Sympathie gegenüber Kryptowährungen hervor und betonte dabei vor allem deren Bedeutung für eine Dezentralisierung. Er fordert eine Deregulierung der amerikanischen Geldpolitik, im Zuge derer Kryptowährungen legalisiert werden sollen. Durch eine Dezentralisierung des Dollars entstünde eine Konkurrenzsituation zwischen verschiedenen Geldformen, was die Preise antreiben würde.

Bitcoin Girl interviewt Ron Paul | Ron Paul: Bitcoin vs. The Fed

Und bleiben wir in der US-Politik, hier ein topaktuelles Interview. Die Journalistin Naomi Brockwell, auch unter dem Namen Bitcoin Girl bekannt, interviewte vor wenigen Tagen Ron Paul, der einst für das Amt des US Präsidenten kandidierte. Ron Paul ist seit jeher einer der bekanntesten Kritiker des aktuellen Zentralbanken Systems.

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