Bei ihrer Mission, sich im Kryptowährungs-Ökosystem eine Vormachtstellung zu sichern, fokussieren die vier großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen (Deloitte, EY, PwC und KPMG) ihre Strategien und Dienstleistungen, um besser auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können. Und als Beleg für den Status des Bitcoins als zunehmendes Mainstream-Finanzvermögen folgt PwC auf EYs Führung hinsichtlich der Akzeptanz von Bitcoins als Zahlungsmittel.

Bitcoins und die Blockchaintechnologie setzen sich in Business, Finanzen und Industrie durch, sodass Unternehmen – egal ob groß oder klein – nicht umhinkönnen, Geschäfte zu machen, die entweder direkt oder indirekt mit dem Bitcoin und seiner Technologie in Verbindung stehen.

Die großen vier Wirtschaftsprüfungsunternehmen (Deloitte, EY, PwC und KPMG) fördern der Wert der Kryptowährungen, indem sie diese akzeptieren und ihre Dienstleistungen kontinuierlich an neue Geschäftsmodelle wie Kryptowährungstausch, Krypto-Fonds und Initial Coin Offerings (ICOs) anpassen.

PwC bietet beispielsweise seine Beratungsdienste an, um Startups, Finanz- und Technologieunternehmen zu helfen, von der Bitcoin-Blockchaintechnologie zu profitieren. Daher akzeptiert die PwC-Niederlassung in Hong Kong inzwischen auch Bitcoins als Zahlungsmittel. The Wall Street Journal berichtete, dass PwC in Hong Kong angab, dieses Zahlungsmittel zu akzeptieren, weil zunehmend Startups in der Stadt damit arbeiten, die sich auf Kryptowährungen und Blockchains konzentrieren – der Open-Ledger-Technologie, die Bitcoin-Transaktionen verarbeitet, indem sie diese in einem öffentlichen Register protokolliert.

In einem Paper von September 2015 mit dem Titel „Money is no object: Understanding the evolving cryptocurrency market“, äußerte PwC bereits, dass der „Bitcoin seinen Wert gezeigt“ habe.
The Wall Street Journal zitiert Raymund Chao, Vorstand von PwC Asien-Pazifik:
„Es ist auch ein Zeichen dafür, dass der Bitcoin und andere etablierte Kryptowährungen sich nun zu einer stärker akzeptierten Form der Zahlung entwickelt haben.

VOLLE KRAFT VORAUS FÜR DIE BITCOIN-TECHNOLOGIE BEI DEN GROßEN VIER

Die anderen der „Großen Vier“ (Deloitte, EY und KPMG) wollen auch bei den Veränderungen Schritt halten, die der Bitcoin und seine Blockchain-Technologie angestoßen haben. Um beispielsweise die Akzeptanz des Bitcoin zu bewerben, stellte EY im Januar 2015 im World Web Forum Bitcoin-Geldautomaten auf, über die an das Projekt Avatar Kids gespendet werden sollte.

Im Januar 2017 wurde EY dann das erste Unternehmen der Großen Vier, das Bitcoins als Zahlungsmittel für seine Dienstleistungen akzeptierte. Gemäß einer Pressemitteilung von EY:
EY führt sich selbst ins digitale Zeitalter – ab 2017 können Rechnungen von EY Switzerland in Bitcoins beglichen werden. Mitarbeiter erhalten eine digitale Wallet, und im Hauptgebäude wird ein Bitcoin-Geldautomat in Betrieb genommen.
Deloitte glaubt ebenfalls, dass die Bitcoin-Technologie großartige Möglichkeiten erschafft. Entsprechend findet sich ein Artikel von Deloitte mit folgender Aussage:

Obwohl diese elektronische Währung vormals mit Skepsis beäugt wurde, wird die zugrundeliegende Technologie inzwischen als Innovation betrachtet, die eine revolutionäre Vielzahl an Möglichkeiten bietet.

Das Bitcoin-freundliche Unternehmen Deloitte ist seit langem aktiv im Kryptowährungs-Ökosystem involviert. Ein Bericht von Deloitte erkennt außerdem die Vorzüge des Bitcoins als Zahlungsmittel an, statt seine Volatilität geringzuschätzen. Deloitte selbst nutzt bereits BTM. In den Filialen des Bistro 1858, die sich beide in der Deloitte-Niederlassung in Toronto befinden, zahlen die Mitarbeiter bereits ihr Essen mit Bitcoins.

KPMG bietet ebenfalls Beratungsdienste zum Kryptowährungs-Ökosystem wie zu Blockchainlösungen und ICOs an. Erst kürzlich im November 2017 trat KPMG als erster Partner der Crypto Valley Association bei. Die Mission der Crypto Valley Association liegt darin

„voll von den schweizerischen Stärken für den Aufbau des weltführenden Blockchain- und Kryptografietechnologie-Ökosystem zu profitieren“.

Auch KPMG trat kürzlich der Wall Street Blockchain Alliance (WSBA) als Firmenmitglied bei. WSBA unterstützt die Adaption der Blockchaintechnologie auf den Finanzmärkten.
Die Großen Vier bilden gemeinsam die vier weltweit größten Anbieter für Audit, Steuerwesen, Beratung, Versicherungswesen, Management-Beratung und Konzernfinanzierung sowie rechtliche Dienstleistungen. Sie bieten den meisten öffentlichen Unternehmen der Welt und zahlreichen Privatunternehmen Audit-Dienstleistungen an. Tatsächlich decken die Großen Vier 99 % der Auditierungsdienstleistungen der 100 FTSE-Unternehmen ab. Daher stellt die Einbindung der Großen Vier in die Kryptowährungsbranche einen maßgeblichen Nachweis der Wichtigkeit des Bitcoins in der heutigen Geschäftslandschaft dar.