Mit dem exponentiellen Anstieg des Bitcoinpreises in diesem Jahr und der Blockchain-Technologie, die in der Geschäftswelt zum schärfsten Buzzword wurde, überrascht es wenig, dass Investoren auf alles setzen, was mit Kryptowährung zu tun hat. Der Reiz, auf diese „Attraktion“ zu setzen, ist derart groß, dass selbst gewöhnliche Mining Operator auf diesen Zug aufspringen – und sogar damit Erfolg haben, ihre Marke als Bitcoin-Unternehmen neu zu erfinden.

Natural Resource Holdings ist ein eher unbekanntes Unternehmen, deren Investments bis dato hauptsächlich aus Land- und Mineralvermögen wie Gold, Silber, Zink und Bleivorkommen bestand.

Die Aktien des Unternehmens, die öffentlich an der Börse in Tel Aviv gehandelt werden, stiegen im Preis um 1300 % an, seit das Unternehmen vor gerade einmal eineinhalb Monaten bekanntgab, sich geschäftlich neu ausgerichtet zu haben – und zwar an Blockchains und Kryptowährungen.

Nun sieht es danach aus, als hätte das Unternehmen plötzlich ein Plan davon, dass die Vielfalt im Bereich Bitcoin Mining nicht nur ein bloßer Hype ist. Laut Tagesberichten der israelischen Finanzmedien hat Natural Resource seinen ersten Schritt in Richtung Markteintritt offenbart: der Kauf einer kanadischen Bitcoin Mining Farm.

Das Mining erlebt sein goldenes Zeitalter

Das Unternehmen gab bekannt, für den Kauf von 75 % an Anteilen im Tausch gegen 75 % ihrer eigenen Anteile in Verhandlungen mit Backbone Hosting Solutions zu stehen, die unter dem Markennamen Bitfarms agieren. Als Reaktion auf den Bericht haben sich auch Investoren darauf gestürzt und dafür gesorgt, dass das relative kleine Unternehmen vom Volumen her betrachtet an der TASE zum zehntmeist gehandelten Unternehmen wurde.
Das kanadische Unternehmen soll vier Serverfarmen in Quebec besitzen, über die sie Dienste wie Bitcoin Mining, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin anbieten. Man erzählt sich außerdem, dass sich zwei weitere Serverfarmen im Bau befänden und Anfang nächsten Jahres online gingen. Das Unternehmen spielt bei Betriebskosten von gerade einmal 12 % geschätzt mehr als 8,3 Millionen USD monatlich ein.

Laut eigener Website nahm Backbone 2016 den Betrieb auf und konzentrierte sich zunächst auf kosteneffektive Hosting-Lösungen für Mining-Hardware, die Kryptowährungs-Begeisterten und Profis zur Verfügung stehen sollten. Das Unternehmen, das sich mit „umweltfreundlichem Betrieb“ brüstet, gibt an, seinen Strom aus einem nahegelegenen Wasserwerk zu beziehen und dass der Sitz in einer Tundra-Klimazone dafür sorge, dass rund 10 Monate im Jahr keine Kühlungsmaßnahmen erforderlich sind.

Quelle

>> Webseite des Unternehmens

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