Auch Experten wissen nicht, wann börsengehandelte Indexfonds – sogenannte ETFs – für Kryptowährungen zugelassen werden. Die Glühbirne wurde auch nicht durch eine stetige Weiterentwicklung der Kerze erschaffen. Neues muss her. Wer wie viele in der Bitcoin Community keine Geduld mehr hat, sollte sich mit „The Token Fund“ befassen.

Das erste Ansuchen wurde abgelehnt

Immer mehr Menschen wünschen sich einen ETF für Kryptowährungen. Die Enttäuschung war daher groß, als die SEC, die US-Wertpapieraufsicht, den ETF auf Bitcoin ablehnte. Natürlich hatte die Ablehnung auch berechtigte Gründe – doch das bedeutet nicht, dass die Anleger diese Gründe auch wirklich akzeptieren. Schlussendlich ist die Nachfrage (noch immer) ungebrochen groß. Natürlich gibt es auch genügend Anleger, die keinesfalls in Kryptowährungen investieren wollen. Vor allem sind Diversifikationen auf mehrere Kryptowährungen mit einem hohen Maß an Aufwand verbunden. Ein Fonds, der sich ausschließlich aus Kryptowährungen zusammensetzt, wäre zwar ideal für einige Investoren, jedoch mitunter auch gefährlich. Schlussendlich sind viele Experten unschlüssig, ob Kryptowährungen tatsächlich zukunftsfähig sind.

Die Alternative: „The Token Fund“

Doch es gibt eine Alternative. Die Blockchain-Technologie ist ein eigenes Investment-Ökosystem, das keine Genehmigung einer etablierten Wertpapierbörse benötigt. Hinter „The Token Fund“ stecken Fondsmanager, die sich eine ausgesprochen gute Möglichkeit überlegt haben, wie man einen Kryptowährung-Index, auch wenn es ihn de facto nicht gibt, abbilden kann. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind die Marktkapitalisierung und auch das Handelsvolumen. Beim angedachten „Token Fund“ kauft man also nicht irgendwelche gammligen Token eines ICOs, die dann vielleicht irgendwann mal Wert haben, sondern legt sein Geld in einem Fond an, der sich aus Anteilen aus ebendiesen Tokens zusammensetzt. So kann die Spreu vom Weizen getrennt werden. Aber vor allem eines: Das Risiko wird verteilt. Der „Token Fund“ ist als ein Anlagemittel für die Leute, die sich nicht mit jedem einzelnen Projekt, den Personen dahinter, deren Reddit Community, Slack Entwicklern und und und befassen wollen. Sondern eben für Leute, die einfach in das gesamte „Token Universum“ invstieren möchten. Vieles soll beim Token Fund automatisch ablaufen. Also bsp. wieviel von jedem Token rsp. wie hoch die Anteile sind usw. Des Weiteren werden die Gewichtungen in der Art und Weise vorgenommen, dass einzelne Kryptowährungen kein zu hohes Gewicht bekommen. Zu beachten ist, dass Bitcoin natürlich im Mittelpunkt steht. Die Kryptowährung macht schlussendlich 60 Prozent der Marktkapitalisierung aus. So könnte die Verteilung bsp. aussehen:

The Token Fund

Die Fondsmanager können jederzeit eingreifen

Zudem kann man auch mit Ethereum und Bitcoin dementsprechende Tokens kaufen, die auf sogenannten Ethereum-Tokens basieren. Die Technologie basiert auf der sogenannten Ethereum-Blockchain – so kann der Anleger mit Smart Contracts arbeiten und die Elemente von der dezentralen autonomen Organisation nutzen. Zu beachten ist, dass die Fondsmanager, wie auch bei allen anderen Investmentfonds, das Sagen haben. Auch wenn die Fonds automatisiert ablaufen, so können die Fondsmanager jederzeit eingreifen.

>> Quelle: Whitepaer „The Token Fund“

Quelle des Berichts: BTC-Echo.

Disclaimer

>> Der Artikel stellt keine Anlageempfehlung bzw. Vermögensberatung dar.