Der Premierminister von Malta, Dr. Joseph Muscat, sprach am Donnerstag während des CEPS-Ideenlabors und schlug vor, dass „Europa ein Bitcoin-Kontinent werden könnte“.

Das CEPS-Ideenlabor soll als eine große Ideenschmiede für europäische Angelegenheiten fungieren. Über 1000 Teilnehmer aus 43 verschiedenen Ländern nahmen teil. Unter ihnen befanden sich Vertreter nationaler Regierungen und Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und EU-Institutionen, um zentrale europapolitische Fragen zu diskutieren.

Joseph Muscat war einer der Sprecher während des Events. Anstelle einer gut vorbereitete Rede, die die Zuschauer „zu Tode gelangweilt hätte“, entschied er sich dafür, fünf Ideen zur Verbesserung der Europäische Union vorzustellen. Eine dieser Vorschläge enthielt die These, dass „Europa ein Bitcoin-Kontinent werden sollte“. Er sagte:

„Der Aufstieg der Kryptowährungen kann zwar verlangsamt, aber nicht mehr aufgehalten werden. Einige finanzielle Institutionen akzeptieren das System hinter solchen Transaktionen bereits, da es effizienter und transparenter als das klassische System ist. Mein Punkt ist, dass europäische Gesetzgeber Innovationen für Mechanismen zur Regulierung von Kryptowährungen schaffen sollten, damit diese ihr Potential nutzen können, die Konsumenten besser schützen können und Europa zu einem Zuhause für Investoren machen zu können.“