PayPal kennen mittlerweile auch in der Schweiz viele. Insbesondere Zeitgenossen, die gerne online einkaufen, aber nicht jedesmal die Kreditkartedaten eingeben wollen. PayPal ist ein online Bezahlungssystem, welches durch einen Zwischenhändler mobile Zahlungen zwischen Einzelpersonen, online Verkäufern und online Händlern anbietet. Die Zahlung mit PayPal ist für denjenigen, der zahlt umsonst. Zudem hat PayPal eine coole App.. aber das war’s dann auch schon. Nun kommt’s:

Die andere Partei muss jedoch einen Gebühr, die prozentual zur Zahlung steht, überweisen. Deshalb heben Verkäufer oft die Preise an, um diese Kosten an den Kunden weiterzugeben. PayPal gab vor kurzem bekannt, dass es seine Gebühren ab dem 29. März um 0,5% erhöhen wird. Auch wenn 0,5% nicht viel zu sein scheint, sind Unternehmen die PayPal nutzen mit dieser Maßnahme nicht zufrieden, wie man ich Chats, Online Foren und Reddit hört. Immerhin: PayPal erlaubt es seinen Nutzern ihre Konten zu löschen, wenn Sie nicht mit den neuen Bedingungen einverstanden sind.

Damit hat sich PayPal definitiv von der Growth Hacking-Strategie (Wachstum über alles) verabschiedet. Damit agiert PayPal wie eine Bank und nicht mehr wie ein agiles Fintech-Unternehmen. Jetzt ist wohl „Profit Maximization“ angesagt. Auch wenn PayPal trotzdem noch (leicht) günstiger ist im Vergleich zu Kreditkarten; es könnte ja sein, dass dadurch Bitcoin enorm profitieren wird. Ganz bestimmt freut diese Massnahme die Konkurrenz wie Neteller und Skrill.