Der Reiseanbieter Destinia wurde im Jahr 2001 von Ian Webber und Amuda Goueli gegründet und gewann schnell an Popularität. Denn auf der Plattform konnten Kunden unkompliziert Flüge und Hotels buchen und erhielten dabei stets faire Preise. Zukünftig könnten die Kosten für einen Teil der Kundschaft sogar noch weiter sinken. Denn Destinia hat offiziell angekündigt, Zahlungen mit Bitcoins nicht nur zu akzeptieren, sondern dabei auch einen Rabatt einzuräumen. Dies gilt sowohl bei Buchungen auf der Webseite, als auch in den mobilen Applikationen. Schon heute gehören Bitcoins in einigen Regionen zu den beliebtesten Zahlungsmethoden der Destinia-Kunden. Die Rabatte könnten nun für weiteres Wachstum in diesem Bereich sorgen.

Destinia: Das Buchungsvolumen ist vergleichbar mit Paypal

„Aktuell sind Bitcoins nur eine Nischenwährung und oft Gegenstand von Fragen und Skepsis. In einer Welt, die so stark auf E-Commerce setzt, kann man dennoch nicht erwarten, dass die Wirtschaft auf dieselbe Weise funktioniert wie in der physischen Welt. Die Zukunft ist jetzt und jetzt ist die Zeit sie willkommen zu heißen“, erklärte Unternehmensgründer Amuda Goueli bereits im Jahr 2014. Damals wurden die Bitcoins als offizielle Zahlungsmethode für Destinia-Buchungen aus dem Nahen Osten eingeführt. Zuvor war die Zahlungsart bereits in Europa ermöglicht worden und zwar mit erheblichem Erfolg: Das Buchungsvolumen lag in etwa auf der Höhe der Buchungen per Paypal. Ein beachtlicher Erfolg, wenn man die Tatsache bedenkt, dass Paypal-Zahlungen generell deutlich weiter verbreitet sind.

Bitcoin-Transaktionen sind kostenlos und unkompliziert

Der Vorteil für das Unternehmen liegt dabei auf der Hand: Bei Zahlungen mit Bitcoins fallen keine Transaktionsgebühren an und es wird deutlich weniger Bearbeitungszeit benötigt. Im Endeffekt bedeutete dies, dass die Kunden zwar nicht mehr zahlten, auf der Plattform aber mehr Gewinn hängen blieb. Als sich diese Beobachtung im Laufe der Jahre bestätigte, entschied sich Destinia an die Bitcoin-Zahler einen Teil dieser Einsparungen weiterzureichen. Die Idee dahinter dürfte sein, noch mehr Kunden zu einer Zahlung mit Bitcoins zu bewegen. Denn offensichtlich handelt es sich dabei aus Sicht von Destinia um eine Win-Win-Situation, bei der Kunden und das Unternehmen Geld sparen können.

Kunden können bis zu fünfzig Dollar pro Buchung sparen

Wie hoch die Rabatte dabei tatsächlich sind, hängt vom Einzelfall ab. Bei einer Buchung von Flug und Hotel über die Webseite sind aber Rabatte von umgerechnet bis zu fünfzig Dollar möglich. Weltweit bieten bisher allerdings nur vergleichsweise wenige Firmen die Zahlung mit Bitcoins an. Dies liegt daran, dass die Kursschwankungen teilweise erheblich sind und es Probleme in Sachen Rechtssicherheit gibt. Die Begeisterung von Destinia für die Bitcoins ist daher ein wichtiges Signal. Denn der Reiseanbieter ist keineswegs ein kleines Unternehmen. Vielmehr arbeiten die Spanier mit 300.000 Hotels und 500 Fluggesellschaften zusammen und kommen so jährlich auf rund zwei Millionen Kunden. Gut möglich also, dass bald weitere Unternehmen die Zahlungen mit Bitcoins gezielt durch Rabatte belohnen.

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Reiseanbieter Destinia

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