Willkommen zur Bitcoin-Chart-Reihe von BitBulla

Als „BitBulla“ schreibe ich an dieser Stelle regelmässig meine Meinung und Gedanken zum Kursverlauf von Bitcoin. Als Werkzeug zur Chart-Analyse nutze ich die Plattform von TradingView. CHARTS: Bitstamp: Bitcoin / Dollar

Forecast #14

HOMO OECONOMICUS

Heute zeige ich mein „Stier-Fraktal-Modell“ für den Kursverlauf der kommenden Monaten und Jahren.
Klar, niemand kann wirklich wissen wohin es morgen geht und noch weniger wo genau der Kurs in zwei Wochen liegt. Trotzdem arbeiten tausende von Personen im Börsenumfeld und noch mehr setzen auf Kursgewinne bei ihren Aktien, Depots, Fonds ect.
Ich schreibe hier ein paar Zeilen warum ich denke das dies so sein könnte.

Es gibt Unmengen an Literatur zum Thema: Anlegen, Verwalten, Investieren und Handeln. Daneben gibt es dutzende Theorien die dabei helfen sollen oder zumindest versuchen aufzuzeigen wie Geld arbeitet.
Einen Ansatz finde ich besonders spannend, warum wir trotz einer ungewissen Zukunft an Wachstum und ständige gewinne glauben.

Ganz einfach, wir sind Wirtschaftsmenschen, wir leben den Traum vom Homo oeconomicus.

An der Stelle eine kurze Anmerkung zur Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz (Abstimmung 5. Juni 2016), die Vorlage wir bei einer mässigen Stimmbeteiligung mit 68% abgelehnt. Warum? Weil es für den Homo oeconomicus nichts bedingungsloses gibt.

Der solidarische Mensch kümmert sich zwar um seine Mitmenschen und möchte für alle ein möglichst würdiges Leben ermöglichen. Er weiss auch sicher, dass das Wohl seiner Mitmenschen letztendlich auch für sein eigenes Glück grundlegend ist. Aber Solidarität ist nicht bedingungslos, im Gegenteil, sie setzt eine starke Partizipation der gesamten Gesellschaft voraus.

Partizipation als Gesellschaftsmodell, wer mitmacht – sich einbringt – seine Ressourcen zur Verfügung stellt wird belohnt. Bereits heute versuchen wir (mehr oder weniger erfolgreich) in der Schweiz, bedingungslos, alle Bürger über oder zumindest auf dem Existenzminimum zu halten.

In der Schweiz leben über eine halbe Million Menschen in Armut. (stand 2016)

Nur, auch mit mehr Geld in der Sozialhilfe ist es nicht getan. Wir müssen wieder lernen auf uns zuzugehen und gemeinsam nach Lösungen suchen, wir müssen wieder mehr zusammenarbeiten, denn nur so können wir die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte bewältigen.

Automation, Digitalisierung und Robotik stellen enorme Anforderungen an unsere Gesellschaft und letztlich an jeden von uns. Jeder wird sich überlegen müssen, was er beisteuern kann und bereit ist zu teilen. Bereits heute ist klar, dass die digitale Revolution schneller und tiefgreifender auf unsere Gesellschaft einwirkt als es die Industrialisierung vermochte. Wir müssen das Konzept der Arbeit neu denken und versuchen die Schere zwischen Arm und reich wieder zu schliessen oder mindesten zu stoppen. Ich bin nicht für eine bedingungslose Unterstützung sondern für ein System das Anreize schafft und Weiterbildungen oder Fortbildungen fördert.

Bildung als Arbeit. Unsere Gesellschaft tut gut daran eine neue Bildungsschicht zu fördern statt den Nährboden für soziale Spannungen zu stellen.

Daneben könnten wir jetzt natürlich auch einfach auswandern, das Kommende pessimistisch erwarten und uns aus der Verantwortung nehmen. Aussteigen, dahin vegetieren und als Bio-Gas enden.
Warum partizipieren wenn die Ressourcen immer knapper werden und es für immer mehr, immer weniger hat? Warum noch aufstehen, wenn bereits morgen meine Arbeit durch einen Roboter ersetzt wird oder von Algorithmen automatisiert ist?

Der Homo oeconomicus hat sich hier an eine spannende Schwelle manövriert. Nur seiner gesellschaftlichen, politischen und technischen Entwicklung ist es zu verdanken, dass wir heute in der Lage sind, Dinge zu erschaffen die unsere Arbeit übernehmen und uns unserer Lebensgrundlage berauben. Was soll ein Mensch arbeiten wenn es keine Arbeit mehr gibt? Wie gesagt, wir müssen uns heute überlegen, wie wir die Arbeit von morgen definieren.

PS: Ich habe diesen Text selber geschrieben, mein Schreibroboter ist noch nicht fertig. Die Industrie arbeitet aber daran.

Aber warum nur schwarz Malen. Klar, wo es Licht gibt hat es auch immer Schatten. Immer? Nein, wenn nämlich das Licht stark genug wird, dann kann es hell werden und sogar seinen eigenen Schatten überwinden.
Wir dürfen die Kontrolle nicht verlieren, wir sollten womöglich gegen Zentralisierung vorgehen und Machtkonzentrationen genau beobachten. Wir werden «Arbeit» neu definieren müssen, uns weiterentwickeln und neue Wege für Anerkennung und Selbstverwirklichung finden.

Darum glaube ich trotz oder gerade dank der Digitalisierung an den Erfolg von dezentralen Systemen, neuen Gesellschaftsformen und Arbeitsmodellen.

Bitcoin lebt und es ist erst der Anfang.

bitcoin halving chart

nächstes Grossereignis: BITCOIN – HALVING (ca. 10 Wochen) bei Block 420’000 (aktuell ~409’750)

LOVE YOU LIKE A BITCOIN

Zum Schluss gibt es noch was auf die Ohren! Meine Top 3 Bitcoin-Songs:

und zum hier noch der Klassiker =)

 

Ich wünsche allen Tradern und Bitcoin-Enthusiasten viel Erfolg!

„get rich or die trading“


Letzter „BitBulla Forecast“


Disclaimer: Die Kommentare und Überlegungen zum Bitcoin-Kurs widerspiegeln die Meinung vom Autor und nicht zwangsläufig von BitcoinNews. Die Ansichten vom Autor zur Kursentwicklung zeigen seine Ansichten und sind ausdrücklich nicht als Kauf/Verkauf-Empfehlung zu betrachten.

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