Der in der Bitcoin-Szene mittlerweile recht bekannte „CryptoWolf“ sagt in einer Prognose einen Bitcoin-Preis von 130’000 US-Dollar im Dezember 2022 voraus. Zur Analyse muss man anmerken, die Mathematik und die zugrunde liegende Methodik stimmen einwandfrei. Ob dieser Preis an besagtem Datum denn auch tatsächlich eintreffen wird, sei mal dahingestellt. Interessant dabe ist folgende Frage: Wie hat er das errechnet?

Die Antwort ist denkbar simpel: Er hat einfach die erste Logarithmen-Skala der Bitcoin-Preiskurve genommen und diese in Zyklen oder besser „Wellen“ eingeteilt. Die sogenannte Log-1 Skala ist in der Bitcoin-Welt seit einiger Zeit unter dem Namen „Bitcoin Rainbow Chart“ bekannt. Eine derartige logarithmische Darstellung ist vor allem dann hilfreich, wenn der Wertebereich der dargestellten Daten viele Grössenordnungen umfasst. Durch die logarithmische Darstellung werden Zusammenhänge im Bereich der kleinen Werte besser überschaubar. Verschiedene mathematische Zusammenhänge können durch logarithmische Darstellung besser verdeutlicht bzw. erst erkennbar gemacht werden. Logarithmen verwendet man in der Statistik sehr oft.

In dieser einfachen Darstellung sieht man schön, dass der Bitcoin-Preis sich in Zyklen bewegt. Also von Bitcoin-Tiefpreis zu Bitcoin-Hochpreis; den sogenannten Allzeithochs. Und vor allem sieht man in diesem Chart, dass die Zyklen grösser werden, also länger dauern. Wir befinden uns gemäss diesem Chart im 4. Zyklus seit dem letzten Allzeithoch vom Dezember 2018. Die vierte Welle wird mit einem Bitcoin-Preis von 130’000 US-Dollar Ende Dezember 2022 ihren Höhepunkt erreichen.

Bitcoin-Prognose nur beschränkt aussagekräftig

Im Bezug auf die persönlichen Investments und Finanzen sind derartige Vorhersagen allerdings nur beschränkt aussagekräfitg. Es gibt immer auch Risiken und Ereignisse, welche eine derartige Grafik nicht beinhalten kann. Und mal angenommen, der Bitcoin-Preiss steigt 2022 tatsächlich auf 130’000 US-Dollar, dann heisst es noch lange nicht, dass dann die eigenen Bitcoins genau diese Betrag aufs Konto spülen. Denn gerade bei Bitcoin geht es auch darum, diese sicher aufzubewahren. Kryptowähungen sind komplex und bleiben gerade wegen all deren Facetten eine hochspekulative Anlage. Eine Investition in Wissen hingegen, zahlt sich immer aus. Hier die Analyse des Twitter Users „CryptoWolf“: