Wer im Internet unterwegs ist, sollte wissen, dass persönliche Daten für mindestens sechs Monate gespeichert werden. Der Staat verlangt von Internet Server Providern, kurz ISPs, eine Aufbewahrung der Daten, um diese im Fall von Straftaten verwenden zu können.

VPN: Datenverschlüsselung für eine sichere Internetverbindung

Um den Zugriff auf persönliche Daten durch ISPs zu verhindern, ist im Prinzip nur ein sogenanntes VPN notwendig. Dieses Virtuelle Private Netzwerk baut dabei eine verschlüsselte Verbindung zur gewünschten Internetseite auf.
Der VPN-Client verschlüsselt die Anfrage des Users, der auf eine bestimmte Webseite zugreifen möchte. Die Anfrage wird an einen Provider weitergeleitet, der keine Rückverfolgung zulässt. Anschließend folgt eine Verschlüsselung der IP-Adresse durch eine Umleitung auf einen Proxyserver, der den User schließlich auf die gewünschte Internetseite zugreifen lässt.

Zwar ist die Nutzung eines VPN recht simpel, doch gilt es einige Kriterien zu beachten. Da kostenlose Anbieter nicht immer offenlegen, ob Daten gespeichert werden, lohnt es sich durchaus, auf kostenpflichtige Dienste zurückzugreifen. Diese sollten kein Logging beinhalten, da ein VPN nur Sinn macht, wenn auch dessen Anbieter keine persönlichen Daten sammelt.

VPN

Verschlüsselt ins Netz: VPN Angebote sind in der Regel nicht kostenlos. Zwar gibt es auch Anbieter, die mit kostenlosen Angeboten locken, jedoch weiss man da nie so recht, wie dort mit den Daten umgegangen wird.

Zu den Top VPN-Anbietern zählen TorGuard, Hide.Me sowie NordVPN. Im Folgenden findet sich deshalb eine kurze Beschreibung.

TorGuard: Weltweiter Schutz für stark genutzte Internetverbindungen

TorGuard besitzt weltweit Server und ermöglicht eine sichere Verbindung auch für Filesharing und Videostreaming. Serverabhängig wird die Verbindung mit 256-bit AES oder 128-bit Blowfish verschlüsselt. Der Account erlaubt die Verbindung von fünf Geräten, beispielsweise PC, Laptop oder Smartphone. Zusätzliche Extras wie zum Beispiel Socks 4 Server werden angeboten, müssen allerdings separat bezahlt werden.

Pro Jahr liegt TorGuard bei 59.99 US-Dollar, was dem mittleren Preissegment entspricht. Die Kombination mit einer hervorragenden Leistung wird durch die Bezahlmöglichkeit per Bitcoin erweitert: Überhaupt, TorGuard ist in der Bitcoin Community einer der beliebtesten Services. Insbesondere darum, weil dieser Dienst erst schon gar keine Logfiles führt. Im Falle einer Anfrage einer Behörde kann dieser Service so keine Metadaten herausgeben, da keine Logfiles vorhanden sind.

Tipp: Black Friday und Cyber Monday-Rabatte:

Wer vom Black Friday bis zum Cybermonday die Zeit nutzt und einen Account macht, erhält sage und schreibe 50% Rabatt und einiges an Freespace auf sicheren Mailservern geschenkt. Es lohnt sich, digitale Services, die man sowieso nutzt, während des Black Friays zu kaufen.

This BlackFriday anyone who buys TorGuard VPN at 50% off will also receive a matching FREE 10GB encrypted email and 10GB file storage account from PrivateMail.com. For example, if a user buys a one-year TorGuard VPN account at 50% off, they will automatically receive activation details for a free one-year 10GB PrivateMail account. This BlackFriday BOGO deal applies to all billing cycles including monthly, quarterly, semiannually, annually and biannually.

Hide.Me: Starker Schutz und teilweise kostenloses Angebot

Wie TorGuard unterstützt auch Hide.Me große Datenmengen. Der VPN-Anbieter liegt mit 109.99 US-Dollar pro Jahr allerdings in einem höheren Preissegment und bietet gleichzeitig weniger Services an. Nutzer profitieren allerdings von einem kostenlosen Angebot, das 2 GB pro Monat umfasst. Diese erlauben zwar keinen Austausch großer Datenmenge, reichen aber fürs Surfen aus. Außerdem lässt sich ein VPN auf diese Weise teste, ohne dass direkt investiert werden muss.

NordVPN: Weltweite Server und sichere Verbindung

NordVPN liegt im gleichen Preissegment wie TorGuard und verlangt 48 US-Dollar pro Jahr. Die Server sind ebenfalls weltweit verteilt und verschlüsseln ihre Verbindung über 256-bit AES.
Im Vergleich zu TorGuard können allerdings nur zwei Geräte gleichzeitig eine Verbindung aufbauen und die Geschwindigkeit kann kleineren Schwankungen unterliegen, wenn die Bandbreite ans Maximum ausgelastet wird. Auch hier wird die Zahlung per Bitcoin akzeptiert.