Der Bitcoin-Analyst und Entwickler des genauesten Bitcoin-Preis-Modells PlanB zeigt sich überaus zuversichtlich, dass die Kryptowährung bis zum Jahr 2021 die 100.000-US-Dollar-Marke erreicht haben wird. Gegenüber Raoul Pal, der Gründer von Global Macro Investor, erläuterte PlanB, dass er nicht erwarte, dass BTC/USD zu diesem prognostiziertem Zeitpunkt unter einem sechsstelligen Betrag liegen werde.

Aufschwung kommt durch Bitcoin-Halving

Um dieses Ziel zu erreichen geht PlanB davon aus, dass ein neuer Schwung von Bitcoin-Halving im kommenden Mai Ausgangspunkt sein wird. So sei seiner Auffassung nach noch vor Weihnachten 2021 damit zu rechnen, dass Bitcoin über 100.000 US-Dollar liege. Nach der Halbierung legt sich PlanB auf einen Zeitraum zwischen einem Jahr und eineinhalb Jahre relativ genau fest. Sollte deine Vorhersage nicht eintreten, dass ist der Bitcoin-Analyst der Meinung, dass das gesamte Modell zusammenbricht, wovon er jedoch bislang zu keinem Zeitpunkt ausgeht. Von Bitcoin-Investoren wird PlanB weltweit geschätzt. Oftmals wirken seine exakten Prognosen überaus schockierend für Anleger. Dennoch sprechen derzeit viele Punkte dafür, dass PlanB Recht behält und gegen Mai 2020 eine so genannte parabolische Phase eintritt. PlanB stellt darüber hinaus klar, dass die Halbierung ein „sehr, sehr interessantes Ereignis“ sein werde.

Gold-Investoren sind von Bitcoin keineswegs abgeneigt

Das von PlanB entwickelte Stock-to-Flow berücksichtigt das Angebot an Bitcoin in Relation zur Menge der in Umlauf gebrachten Bitcoin. Das daraus resultierende Verhältnis lässt Bitcoin in die Kategorie des „harten Geldes“ fallen, so die Befürworter. Experten sprechen davon, dass das Stock-to-Flow-Modell dazu geführt habe, dass Bitcoin als das digitale Gold in unserer Digitalgesellschaft ist. Gold-Investoren stimmen dieser Beschreibung nicht in vollem Umfang zu und sprechen der Kryptowährung immer wieder das Misstrauen aus. Obwohl PlanB selbst kaum in Gold investiert beobachte er nach eigenen Angaben, dass auch diese Investoren immer häufig ihr Geld in Bitcoin anlegen. Unabhängig von den Differenzen zwischen Pro-Gold- sowie Pro-Bitcoin-Anlegern scheinen beide Vermögenswerte einen Aufstieg zu erleben, das Fiat-Geldsystem immer strengeren Kontrollen unterliegt. In den kommenden Jahren könnte eine weitere Finanzkrise bevorstehen, die weitaus schlimmer ausfallen könnte, als jene im Jahr 2008 – die Geburtsstunde von Bitcoin.

Mervyn King spricht Warnung aus

In seiner vor dem Internationalen Währungsfonds hat Mervyn King, einstiger Gouverneur der Bank of England, davor gewarnt, unbemerkt auf eine neue Finanzkrise zuzusteuern. Sollte die Gemeinschaft der „Orthodoxie der Geldpolitik“ weiterhin die Treue schwören und letztendlich so tun, als wäre das Bankensystem sicherer geworden, wird die nächste Krise unbemerkt an die Tür klopfen, so Mervyn King in seinen Ausführungen.