In den letzten Jahren waren die Kryptowährungen nicht nur in der Schweiz eines der grössten Gesprächsthemen. Kein Wunder, besitzen sie doch nicht zuletzt dank der unterliegenden Blockchain-Technologie ein riesiges Potenzial. Immer öfter fragen sich deshalb Unternehmen, wie sie sich die Idee zunutze machen können. Gleiches gilt in der Glücksspielindustrie. Gibt es eventuell sogar Vorteile gegenüber der Nutzung von Fiatgeld?

Grosse Geschwindigkeitsvorteile bislang nicht entscheidend

Wer ein landbasiertes Casino in der Schweiz betritt, wird keine grosse Wahl haben, wenn es um Bezahloptionen geht. Zahlungen finden in Franken statt, Bitcoin bleibt bislang ein Zukunftstraum. Somit ist es vor allem das Internet, in dem es um die Frage geht, ob Kryptowährungen nicht die bessere Variante wären, um Zahlungen durchzuführen. Dieses Argument vertreten diverse Experten, aber auch Investoren, die Bitcoin ohnehin bereits im persönlichen Besitz haben. An diesem Punkt besteht allerdings ein erster Nachteil: Nur wenige Menschen besitzen tatsächlich Bitcoin. Die Skepsis gegenüber der Technologie herrscht nach wie vor im Land vor. 2018 gaben in einer Umfrage nur 8 % der Schweizer an, in Bitcoin investiert zu haben. Selbst wenn sich die Zahlen seit Mitte 2018 etwas geändert haben, bleibt die Grundeinstellung im Bankenland negativ.

Dabei gibt es durchaus einige nicht zu vernachlässigende Vorteile, welche die Nutzung von Digitalgeldern mit sich bringt. Insbesondere Auszahlungen sind bei vielen Glücksspielanbietern ein Problem, da sie gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. So muss die Identität und jede einzelne Transaktion nach einer Prüfung bestätigt werden. Entsprechend lange dauern die Guthabentransfers auf die persönlichen Bankkonten. Mit Bitcoin würde dieser Prozess deutlich beschleunigt. Das liegt einerseits daran, dass es keine Regulierung für Kryptowährungen gibt. Dementsprechend müsste die Identität des Spielers auch nicht bestätigt werden. Statt mehreren Werktagen liegt die Auszahlungsdauer auf einmal bei 15 bis 30 Minuten, was vom genutzten Coin abhängt.

Erhöhte Anonymität eher im Interesse des Spielers

Fotoquelle: Pexels

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Ein weiterer Vorteil dient vor allem den Spielern, wird allerdings von etablierten Unternehmen weniger gerne gesehen. Es geht um die Anonymität, die durch die Bitcoin-Nutzung entsteht. Casinos oder Wettanbieter wissen gerne, mit welchem Menschen sie es auf der anderen Seite des Laptops zu tun haben. Wenn kein Account bestehen muss, um Glücksspiel zu betreiben, kann eine Website schnell an Seriosität verlieren. Das kann in der umkämpften Online-Welt fatal enden. Spielen Sie bei Casino777, haben Sie nicht zuletzt deshalb die Kreditkarten von Visa und Mastercard als Zahlungsmethoden zur Verfügung. Beide haben seit vielen Jahren ein Image der Zuverlässigkeit und Seriosität. Dieses Licht fällt letztlich auch auf die Website, auf der sie angeboten werden.
Zuletzt kommt noch ein weiterer Vorteil ins Spiel, den Nutzer in der Schweiz nicht in dieser Form kennen. Während sich hierzulande hunderte Glücksspielanbieter um die Gunst der Kunden streiten, ist das in anderen Ländern nicht der Fall. Dort ist das Glücksspiel oftmals sogar verboten. Durch die Nutzung von digitalen Währungen kann dieses Problem umgangen werden. Die Regularien der betroffenen Regierungen richten sich schliesslich im Normalfall nicht an den Spieler, sondern vielmehr an die anbietenden Unternehmen. Somit ist es für Nutzer besonders attraktiv, online zu spielen, ohne dafür Probleme fürchten zu müssen.
Sie können bereits erkennen, dass Bitcoin im Glücksspiel ein zweischneidiges Schwert ist. Einerseits bieten sich einige Vorteile für den Kunden, während die Unternehmen andererseits zögern. Ein flächendeckender Einsatz ist deshalb allzu bald nicht zu erwarten.