John McAfee verspricht Sicherheit und Dezentralität und jetzt ist sie live: Die dezentrale Bitcoin-Börse des Internet Piooniers John McAfee. Diese soll eine dezentrale Handelsplattform für virtuelle Währungen bieten, die keinen staatlichen Beschränkungen unterliegt. Und so sieht der erste Screenshot aus:

Seit wenigen Stunden live und hier ist der allererste Screenshot des McAfeeDex.

Seit wenigen Stunden live und hier ist der allererste Screenshot des McAfeeDex.

Sichere Kryptowährungen, aber unsichere Handelsplattformen

Virtuelle Währungen gelten allgemein als sicher. Die Tranding-Plattformen, auf denen sie gehandelt werden, sind es jedoch oftmals nicht. Während Kryptowährungen durch ihre dezentrale Beschaffenheit einen direkten Angriffspunkt vermeiden, stellen Handelsbörse häufig ein lukratives Ziel für Angreifer dar, die deren „Single Point of Failure“ ausnutzen.

DEX als sichere Vermittlerin

Sogenannte Decentralized Exchanges, kurz DEX, sollen nun Abhilfe für dieses Problem schaffen und direkten Kontakt zwischen Maker und Taker herstellen. So besitzen Nutzer jeder Zeit die vollständige Kontrolle über ihre Private Keys und erhalten die Möglichkeit, Kryptowährungen unmittelbar mit anderen Interessenten zu handeln. Die DEX stellen bei diesen Trades eine Vermittlerin dar. Oder ganz einfach gesagt: Bei einem dezentralen Exchange hat man seine eigene Walletadresse. Der Exchange vermittelt lediglich.

Kaum Gebühren für die Nutzung von McAfeeDex

John McAfee möchten nun den Markt der virtuellen Währungen um eine sichere Handelsplattform erweitern. McAfeeDex verspricht die Vermeidung von Angriffspunkten und eine einzige Handelsgebühr für Taker, die grundsätzlich bei 0,25 Prozent liegt. Maker werden mit keinerlei Gebühren belastet.
Zusätzlich blockiert McAfeeDex laut Herausgeber keine Rechtsgebiete, besitzt keine Limits und sammelt keine Informationen über die Nutzer. Außerdem können Token, die Ethereum-basiert sind, sofort hinzugefügt werden.
Neben diesen Vorteilen versteckt sich allerdings doch eine kleine Installationsgebühr von 0,05 Prozent, die jede Transaktion betrifft.

John McAfee als Bitcoin-Befürworter

Während die Antiviren-Software von McAfee als beliebtes Programm gilt, gehört ihr Herausgeber in der Welt der virtuellen Währungen zu den allseits bekannten Gesichtern. Ursache für diese Position ist vor allem John McAfees Einschätzung, dass der Bitcoinkurs einen Wert von einer Millionen US-Dollar übersteigen werde.