Die IOTA-Stiftung, Deutschlands erste Krypto-Stiftung, hat ihr neues Werk veröffentlicht: einen dezentralen, virtuellen Marktplatz. Dieses Pilotprojekt ist das erste seiner Art, das für die Industrie und den Handel revolutionär sein könnte, sofern die Vision funktioniert wie geplant. Präsentiert wurde die Idee der Stiftung in einem Post auf einem Blog.

An der Entwicklung des digitalen Marktplatzes waren diverse Firmen beteiligt, so zum Beispiel das Startup-Unternehmen Neoception. Hier soll nun mit virtuellen, aber auch reellen Gütern und Dienstleistungen gehandelt werden. Bezahlt wird mit der Kryptowährung IOTA, benannt nach dem kleinsten Buchstaben des griechischen Alphabets. Sie wurde bereits in die Zahlungsapp Zeux aufgenommen.

Der Gedanke hinter dem neuen Projekt der IOTA-Stiftung ist einfach: Handelsprozesse sollen immer weiter automatisiert werden. Durch solche automatisierten Prozesse, so die Vorstellung der Entwickler, soll für die Menschen mehr Freiheit und dadurch freie Zeit geschaffen werden. Denn je mehr Arbeit eine Maschine dem Menschen abnehmen kann, desto besser kann er sich auf sich selbst konzentrieren.

Der Marktplatz basiert auf für Maschinen einlesbaren Verträgen und Protokollen, Blockchain und einem Identitätssystem, das reelle Geräte erkennen kann. Der Ver- und Ankauf von Waren und Dienstleistungen erfolgt hier mit standardisierten Protokollen durch Maschinen anstatt durch menschliche Mitarbeiter, wie es sonst üblich ist.

Selbstverständlich kann über die Vision der Stiftung noch viel diskutiert werden. Wie genau soll die Zukunft aussehen, wie können wir die Prozesse stetig verbessern und wie gut wird das neue System funktionieren? Bis diese Reise abgeschlossen ist, wird noch viel Zeit vergehen und die junge Branche wird im Erfolgsfall heiß umkämpft werden – doch die ersten Schritte sind getan.