Am 23. September soll der Bitcoin-Kurs durch die Decke gehen. Das behauptet der Krypto-Experte Tom Lee und zieht als Grund den Start der Handelsplattform Bakkt heran. Zum Start wird es die ersten Bitcoin-Futures mit physischer Erfüllung geben – laut Lee ein wichtiger Push für Investoren.

Bakkt wird am 23. September für Auszahlungen freigeschaltet. Bereits am 6. September ist die Einzahlungsphase gestartet. Seitdem können Nutzer Einzahlungen in Bitcoin tätigen und die Nutzeroberfläche kennenlernen. Spätestens zum Stichtag soll laut Tom Lee auch der Bitcoin-Kurs steigen, denn die neu eingeführten Bitcoin-Futures sind für Investoren besonders attraktiv. Kurz vor dem Start der Plattform ist der Bitcoin allerdings zunächst abgestürzt. Tiefpunkt war ein Kurs von 8’800 Euro, der am vergangenen Mittwoch erzielt wurde. Aktuell erholt sich der Bitcoin-Kurs und könnte wieder die 10’000 Euro erreichen.

Am 23. September wird sich zeigen, ob die Prognosen von Tom Lee stimmen und der Bitcoin aufgrund der Bitcoin-Futures in die Höhe schiesst. Für einen potenziellen Bitcoin-Hype gibt es allerdings noch andere Gründe. So werden in dem Zeitraum, in dem Bakkt seinen Betrieb startet, einige Bitcoin-Futures der CME Group ablaufen. Das könnte den Kurs des Bitcoin noch weiter beflügeln und langfristig auch die Altcoins in die Höhe treiben.

Erst in diesem Monat hat die Kryptobörse Binance ihre eigenen Bitcoin-Futures ins Portfolio aufgenommen. Das grosse Interesse könnte zum Erfolg des Bitcoin weiter beitragen, wobei dies auch davon abhängt, wie der Start von Bakkt am 23. September verlaufen wird.

Momentan wird in der Bitcoin- und Twitter-Szene gross über den Impact von Bakkt auf den Bitcoin-Preis diskutiert. Denn anders als bei traditionellen Future-Märkten sind die Futures und Optionen bei Bakkt direkt hinterlegt, also eben Backed-Up. Daher kommt auch der Name der Plattform: Bakkt = „Backed-up“. Dies heisst, wenn gross spekuliert wird, muss der Handelsplatz selber auch gross Bitcoin kaufen oder verkaufen. Bakkt wird also den Bitcoin-Preis beeinflussen. Die Frage ist nur wie stark. Nur im Gegensatz zu den kleine Bitcoin-Börsen und Startups hat Bakkt grosse Partner mit klingenden Namen wie beispielsweise Starbucks sowie, was noch viel wichtiger ist, die nötigen Lizenzen. Auf dem Handelsplatz Bakkt dürfen somit grosse, institutionelle Anleger investieren. Der Bitcoin-Enthusiast Pompliano startete vor kurzem eine Twitter-Umfrage über den Impact von Bakkt auf den Bitcoin-Preis: