Die Finanzmarktaufsicht von Österreich (FMA) warnt in der Wiener Zeitung von dem englischen CFD-Portal MarketsSoft. CFD-Portale sind generell verdächtig. Es gibt viele Schwarze Schafe unter diesen Portalen. Viele sind schlichtweg Betrüger und zahlen Gewinne niemals aus. Aber selbst bei den seriösen Portalen ist Vorsicht geboten: Gemäss aktuellen Studien verlieren mehr als 90% der Investoren auch auf seriösen Portalen Geld.

Denn der handel mit CFDs ist mit hohen Risiken verbunden: Der größte Nachteil bzw. das größte Risiko bei CFD´s besteht darin, dass sich durch das Hinterlegen einer Sicherheitsleistung (Margin) ein teils sehr extremer Hebeleffekt ergibt. Muss ein Anleger beispielsweise lediglich fünf Prozent vom Wert des Basiswertes als Sicherheitsleistung hinterlegen, so kann sich daraus ein krasser Verlust ergeben. Immer wenn Hebel oder sogenanntes Margin-Trading angeboten wird, ist Vorsicht geboten. Mittlerweile bieten herkömmliche CFD-Portale auch CFDs auf digitale Währungen wie Bitcoin an. So auch der besagte CFD-Broker, von welchem nun die FMA Österreich ausdrücklich warnt:

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) kann ua gemäß § 4 Abs 7 Bankwesengesetz (BWG) die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Bankgeschäfte (§ 1 Abs 1 BWG) nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist.

Mit Bekanntmachung im Amtsblatt zur Wiener Zeitung vom 17.08.2019 teilt die FMA daher mit, dass die

MarketsSoft – Horizon Ventures Ltd
uite 305, Griffith Corporate Centre, Kingstown, St. Vincent & the Grenadines
Web: https://www.marketssoft.com/

nicht berechtigt ist, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher der gewerbliche Handel auf eigene oder fremde Rechnung (§ 1 Abs 1 Z 7 BWG) nicht gestattet.