Coinbase, der Krypto-Börsen Gigant aus den USA verwahrt nun 5% aller sich im Umlauf befindenden Bitcoin, nachdem die Akquisition von Xapo, einer Krypto-Verwahrstelle, die unter anderem dafür bekannt ist die Private-Keys in früheren Militärbunkern in den Schweizer Alpen zu lagern, erfolgreich verlief.

55 Millionen für XAPO:

Coinbase zahlte USD 55 Millionen für den Deal und hat nun – laut einem Blog-Beitrag des Unternehmens – Kryptowährungen im Wert von satten USD 7 Milliarden unter seiner Aufsicht.

Laut einem Bericht von Fortune ist diser Schritt Teil eines „aggressiven Plans von Coinbase, das Verwahrstellen-Geschäft zu erweitern“, und führt nun dazu, dass Coinbase „nach Abschluss des Deals bald 5% aller sich im Umlauf befindenden Bitcoins verwahrt“. Fortune zufolge befand sich Coinbase in einem Bieterkrieg um die Xapo-Akquisition und hat letztendlich das alteingesessene amerikanische Wertpapierhandelsunternehmen Fidelity überboten.

Coinbase ist grösste Verwahrstelle der Welt

Laut Coinbase verwahrt das Unternehmen nun „für mehr als 120 Kunden in 14 verschiedenen Ländern Kryptowährungen und ist damit die größte institutionelle Bitcoin Wallet der Welt“.

Der CEO con Coinbase, Brian Armstorng sagte auf Twitter:

„Ob Institutionen Krypto akzeptieren werden oder nicht, war vor etwa 12 Monaten noch eine offene Frage. Ich denke, dass wir jetzt die Antwort kennen. Wir verzeichnen, dass wöchentlich 200-400 Mio. USD an neuen Krypto-Einzahlungen von institutionellen Kunden bei uns eingehen.“

Wences Casares, Gründer und CEO des akquirierten Unternehmens, sagte, dass Xapo seit mehreren Monaten versucht habe, das Verwahrgeschäft zu verkaufen und volle Anstrengungen in das Kerngeschäft Kryptohandel investieren wolle.

Der CEO gab an, dass die Verwahrdienste bisher nur als „Nebengeschäft“ gedacht waren. Allerdings sorgten Bilder und Videos des Kryptotresors von Xapo, der durchaus für einen Action-Film tauglich wäre, für großes Aufsehen.