Die Crypto Consulting GmbH, besser bekannt unter dem Markennamen „Bitiago“, ist pleite. Das Unternehmen war im Bereich der Kryptowährungen tätig. Neben Beratung und Handel, plante Bitiago vor allem das Aufstellen von Bitcoin-Automaten in Österreich. Nachdem man eine Weile nichts mehr von diesem Projekt gehört hatte, wurde nun bekannt, dass am Landesgericht Wels gegen die Firma ein Konkursverfahren eröffnet worden ist.

Bei der Crowd-Investing-Plattform Conda hatte Bitiago mit dem Slogan:

„Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln!“

eine Kampagne gestartet. Nach Abschluss der Kampagne im Jahr 2018 waren insgesamt 140.000 Euro von 115 Geldgebern eingegangen. Für die Investoren zeigte dann sich im Laufe des Jahres 2019, dass Crowd-Investing nicht immer eine sichere Anlageform ist. Das Unternehmen war offenbar knapp bei Kasse und nicht in Lage, Zinsen an die Geldgeber auszuzahlen.

Am 8.8.2019 folgte schließlich der Insolvenzantrag. Die Bitiago-Internetseite ist mittlerweile nicht mehr erreichbar. Auf der Seite der Crypto Consulting GmbH findet man lediglich den Hinweis, die Seite befände sich im Umbau.

Wer ersteigert die Bitcoin-ATMs?

Von den beiden Firmeninhabern Amar Sayyed und Andreas Eckhart gibt es bislang keine Stellungnahme zum Stand der Dinge. Sie hatten geplant, an verschiedenen Standorten in Österreich 20 Bitcoin-Automaten aufzustellen. Die Automaten sollten beispielsweise in Einkaufszentren stehen und es den Kunden ermöglichen, ganz einfach Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin, zu erwerben. Des weiteren war eine Online-Krypto-Exchange und der Einstieg ins Mining-Business geplant. Die Pläne sind, wie es aussieht, gescheitert.