Postfinance hat eine neue Bezahl-Schnittstelle für Onlineshops eingeführt. Mit „Checkout“ ist es möglich, Zahlungen über Kreditkarte oder den Bezahldienst Twint abzuwickeln. Neben Visa und Mastercard werden auch Twint und andere Zahlungsmöglichkeiten angeboten. Auch die Postfinance Card ist unter den zugelassenen Zahlungsmethoden für Ceckout. Der Service ist allerdings nicht kostenlos.

Händler, die Checkout nutzen möchten, zahlen monatlich 249 Franken. Außerdem kommen monatliche Abo-Gebühren und Kommissionen hinzu. Für den stolzen Preis lässt sich die Funktion dann mittels Plug-in direkt in das Onlineshop-System einbinden. Checkout unterstützt zum Beispiel Magenta, Opencart und wowcommerce. Für den Servicevertrag fallen zusätzliche 15 Franken pro Monat an. Postfinance berechnet außerdem Kommissionen: 2,3 bis 2,9 Prozent für jede abgeschlossene Zahlung. Die genaue Summe hängt vom monatlichen Umsatz ab.

Das Unternehmen teilte in einer offiziellen Mitteilung mit, es strebe mit dem neuen Feature an, die Nummer eins unter den digitalen Banken in der Schweiz zu werden.

Checkout verfügt über verschiedene Funktionen, mit denen Shopbetreiber Zahlungsvorgänge noch effektiver abwickeln können. Wer sich für die Vollversion entscheidet, enthält Checkout innerhalb von zehn Tagen. Postfinance hat bereits weitere Updates angekündigt, mit denen der Service noch verbessert werden soll. Postfinance Checkout gibt es als SaaS-Service. Der Service muss nicht installiert werden und lässt sich intuitiv in das Bezahlsystem einbinden. Das einzige, was benötigt wird: ein Vertrag mit Postfinance. Der Finanzdienstleister dient Kunden nach der Registrierung auch als Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Checkout.

Auf der Produktseite des Anbieters finden sich weitere Informationen. Dort gibt es auch die 30-tägige Testversion, bei der Transaktionen mit einer simulierten Zahlungsanbindung abgewickelt werden. Ob und wann Bitcoin hinzugefügt wird, ist noch nicht bekannt.