Frugalisten sparen so viel Geld an, dass sie mit 40 in Rente gehen können. Doch wie geht das? Was sind ihre Tipps und Tricks? Im Video ganz unten erzählen zwei Frugalisten, wie sie die finanzielle Unabhängigkeit erreichen!

Das ist Frugalismus: Viel Sparen, früh in Rente!

Wer früh und diszipliniert spart, kann schon nach 18 Jahren Arbeit den Bettel hinschmeissen. Frugal ist Englisch und bedeutet auf Deutsch etwa soviel wie „sparsam“ und „genügsam“. Der frugale Lebensstil entstand nach der Wirtschaftskrise vor rund zehn Jahren in den USA. Die Szene in Deutschland und der Schweiz ist noch klein, wächst aber rasant. Insbesondere Darum, weil einige bekannte Vlogger diese Art von Lebensstil auf Youtube promoten. Ein ganz grosser und bekannter Pionier ist sicher der US-Blogger Mr. Money Mustache. Es gibt mittlerweile aber auch in Deutschland Vloggende wie der Homo Oeconomicus oder der Schweizer Blogger und Influencer Thomas der Sparkojote, welche dieses Thema auf eine unterhaltsame Art und Weise kommunizieren. Das Interessante dabei ist, dass dieser Trend insbesondere bei jungen Menschen Mitte zwanzig sehr beliebt ist. Vor einigen Monaten brachte gar Pro 7 in der Sendung Galileo einen Beitrag zum Thema Frugalismus:

Mit 40 in Rente: So sorgen Frugalisten für die finanzielle Unabhängigkeit

Bitcoin Junge Ferdinand Hodler

Frugalisten: Hodlen was das Zeug hält!

So funktioniert Frugalismus im Detail:

  • Ausgaben reduzieren
  • Etwas Gebrauchtes statt etwas Neues kaufen (kommt immer drauf an)
  • Große Teile vom Gehalt sparen (Einige Frugalisten sparen bis zu 70 Prozent ihres Einkommens.)
  • Günstig Wohnen
  • Günstige Lebensmittel kaufen
  • Investieren, um von Zinsen zu leben
  • Sparsam leben / Sparen
  • Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten
  • Verzicht aufs Auto, Designermöbel, Haus, Restaurantbesuche, teure Technik (Flachbildfernseher, Laptop, Smartphone)
  • Verzicht auf Partys, Shoppen, Urlaube

Unter anderem investieren Frugalisten ihr Geld in Anleihen, Fonds, Digitale Währungen wie Bitcoin, Edelmetalle und Immobilien. Dadurch generieren sie Dividenden, Zinseinnahmen und Mieteinnahmen. Die Erträge nutzen Frugalisten, um ihre Sparziele schneller zu erreichen, ein Geschäft aufzubauen oder weitere passive Einkommensquellen zu erschliessen.