Im großen Feld der Präsidentschaftskandidaten in den USA hat sich nun ein Krypto-Befürworter hervorgetan: Andrew Yang von den Demokraten hat während seiner Kampagne bereits mehrmals betont, dass er in Kryptowährungen die Zukunft des Geldhandels sieht und unter anderem Bitcoin als Wertransfermittel gelobt.

Während sich andere Kandidaten noch gar nicht oder wie im Fall des derzeitigen Präsidenten Donald Trump schlecht und abfällig über Kryptowährungen geäußert haben, ging Yang in einem Krypto-Podcast auf die Vorteile der Währungen ein.

Er will die Regulationen und Gesetze im Finanzbereich derart anpassen, damit diese den Kryptowährungen und den Onlinezeiten gerecht werden. Seiner Meinung nach seien diese Gesetze in den USA veraltet und nicht mehr den heutigen Zeiten gemäß.

Der Gründer der Firma Venture for America hatte vor einigen Monaten seine Kandidatur für die Präsidentschaft bei der Wahl 2020 bekanntgegeben. Neben einem universellen Grundeinkommen sind auch Kryptowährungen und der richtige Umgang mit diesen Teile seines Wahlkampfprogramms. Während seines Besuches des „The Coin Chat“ Podcasts ging er noch weiter auf sein Programm in Sachen Krypto ein. Er forderte unter anderem ein, dass Finanzinstitute wie Banken und auch Unternehmen mit der Zeit gehen sollten und neue gesetzliche Bestimmungen pro Kryptowährungen unterstützen sollten. Yang scheint mit den langsamen Gesetzesänderungen in Sachen Kryptowährungen nicht zufrieden und zeigte im Podcast daraufhin konkrete Vorschläge für eine Krypto-Politik auf. Er sähe in der Blockchain großes Potential und wolle diese fördern. Auch über die Eigentumsrechte von digitalen Vermögenswerten, die im Moment noch sehr schwammig definiert sind, wolle Yang Klarheit schaffen. Er wolle klare Regelungen zur Versteuerung von Kryptowährungen finden, entscheiden, ob die SEC oder die CFTC die Regulationen in Sachen Kryptowährungen umsetzen muss und er wolle klären, ob es sich bei Kryptowährungen um Wertpapiere oder Utility Token handelt.