Die Krypto-Bank Bitwala hat 13 Millionen Euro Investitionsgelder eingesammelt. Die neuen Geldgeber Sony Financial Ventures und NKB Group ergänzen die bestehenden Investoren.

Wie das Berliner Unternehmen mitteilte, konnten Gelder von unter anderem Sony Financial Ventures und der NKB Group eingesammelt werden. Die bisherigen Earlybird und Coparion stockten ihre Investitionen ebenfalls noch einmal auf.

Die neuen Investitionen sollen in die Zukunft des Unternehmens investiert werden. Bitwala plant unter anderem die Einführung von Geschäftskonten. Zukünftig sollen zum Bitcoin außerdem weitere Kryptowährungen hinzukommen.Bitwala-Mitbegründer Ben Jones verspricht Großes für die Zukunft:

„Während es noch ein enormes Wachstumspotenzial gibt, war es bereits eine Demut lehrende Erfahrung, das Ökosystem wachsen zu sehen und dass Bitwala eine so wichtige Rolle dabei spielt.”

Bitwala bietet Bitcoin-Banking an, wobei das Alleinstellungsmerkmal der Schutz vor Einlagensicherung ist; bis zu 100.000 Euro sind auf den Konten des Start-ups sicher. Bitwala ist zunächst als Kryptobörse mit eigener Visakarte an den Start gegangen. Das Unternehmen musste sein ursprüngliches Konzept überdenken, nachdem Anfang 2018 der Kreditkartenanbieter seine Lizenz verloren hat. Inzwischen arbeitet Bitwala mit dem Berliner Finanztechnologie-Unternehmen Solarisbank zusammen und konnte sich auf dem Markt erfolgreich neu etablieren. Über die Pläne für die 13 Millionen Euro Investitionsgelder will das Berliner Unternehmer in den kommenden Tagen informieren.